Sertorius wollte Hispanien keineswegs aufgeben, doch war er auf die Unterstützung der Stämme angewiesen. Jahrelang gelang es ihm immer wieder, Roms Legionen zurückzuwerfen. Doch dann wurden seine Mittel knapp. Widerwillig schmiedete Sertorius um das Jahr 74 v. Chr. ein Bündnis mit Roms Erzfeind, Mithradates VI. von Pontos. Sertorius schickte einen Ausbilder und Soldaten nach Kleinasien und wollte davon absehen, das Reich des Mithradates zu unterwerfen. Mithradates sollte im Gegenzug Gold und Schiffe nach Spanien schicken. Aber es war schon zu spät. Frische Legionen marschierten aus Rom über die Pyrenäen, und Sertorius wurde von einem seiner Parteigänger ermordet. Sein Sonderreich endete 71 v. Chr. und mit ihm die Freiheitsträume der keltiberischen Stämme.





