Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold: Verband der Republiktreuen - wissenschaft.de | DAMALS
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Verband der Republiktreuen
Vor genau 100 Jahren schlossen sich Hunderttausende Unterstützer der Weimarer Republik im überparteilichen Wehrverband Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold zusammen. Die über viele Jahre vergessene Massenorganisation erfährt in jüngster Zeit wieder verstärkte Aufmerksamkeit.
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von MARCEL BÖHLES
Kriegsteilnehmer! Republikaner! … Dem nationalistischen und bolschewistischen Demagogentum wird der Bund mit den Mitteln der Aufklärung und Werbung für den republikanischen Gedanken entgegentreten. Bei allen gewaltsamen Angriffen auf die republikanische Verfassung wird der Bund die … Behörden in der Abwehr unterstützen und die Gegner der Republik niederkämpfen mit denselben Mitteln, mit denen sie die Republik angreifen.“ Mit martialischen Worten sagte das am 22. Februar 1924 in Magdeburg ins Leben gerufene Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold in seinem Gründungsaufruf den Republikfeinden den Kampf an.
In der Tat stand die junge Weimarer Demokratie in diesem Frühjahr noch ganz frisch unter dem Eindruck des „Krisenjahres“ 1923, das die Republik mehrfach an den Rand des Abgrunds gebracht hatte. Der französisch-belgische Einmarsch ins Ruhrgebiet, separatistische Bestrebungen in der Pfalz und im Rheinland, kommunistische Aufstandsversuche („Deutscher Oktober“) und schließlich der gescheiterte Hitler-Putsch in München bedrohten die 1918/19 geschaffene Ordnung – ganz zu schweigen von den verheerenden Auswirkungen der Hyperinflation, die erst im Spätherbst 1923 ein Ende fand. Ebenso lebendig erinnerten sich die überzeugten Anhänger der Republik an den gescheiterten Kapp-Lüttwitz-Putsch reaktionärer Militärs im März 1920 und die rechtsterroristischen Morde an herausragenden Politikern wie Matthias Erzberger und Walther Rathenau.
Das Bündnis aus SPD, Zentrum und linksliberaler DDP gewinnt rasch Hunderttausende Mitglieder
Um sich der ausufernden Gewalt gegen die Weimarer Republik wirksam entgegenstellen zu können, formierten sich im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold Anhänger der Sozialdemokraten, des katholischen Zentrums und der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP) – also jener drei Parteien, die sich während der Nationalversammlung 1919 zur „Weimarer Koalition“ zusammengeschlossen hatten. Auch wenn die SPD-Mitglieder gegenüber den beiden bürgerlichen Partnern stets dominierten, hielt die Sammlungsbewegung bis zuletzt an ihrer Überparteilichkeit fest, womit sie sich von anderen Wehrverbänden und Parteiarmeen ihrer Zeit abhob.
Der Mobilisierungserfolg der ersten Wochen und Monate konnte sich sehen lassen: In ganz Deutschland entstanden Hunderte Reichsbanner-Ortsgruppen – organisiert in 32 Gauen –, die umgehend mit großen Aufmärschen, Bannerweihen und Kundgebungen („Republikanischen Tagen“) auf sich aufmerksam machten. Das Reichsbanner berauschte sich regelrecht an der wöchentlich steigenden Mitgliederzahl, die nach eigenen Angaben bald die Drei-Millionen-Marke überschritt.
Realistische Schätzungen gehen heute eher davon aus, dass sich rund eine Million Männer regelmäßig im Reichsbanner engagierten – doch selbst damit übertraf die Bewegung ihre Konkurrenzverbände wie den deutschnationalen Stahlhelm oder den kommunistischen Roten Frontkämpferbund um ein Vielfaches. Als „Bund republikanischer Kriegsteilnehmer“ umfasste die uniformierte Anhängerschaft des Reichsbanners anfangs vor allem Weltkriegsveteranen; erst später öffnete sich die Organisation auch gegenüber jüngeren und ungedienten Mitgliedern. Frauen allerdings blieb der Beitritt zur Organisation trotz politischer Gleichberechtigung seit 1918/19 bis zuletzt verwehrt.
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An der Spitze des Reichsbanners stand bis Ende 1931 der streitbare SPD-Politiker Otto Hörsing (1874 –1937), Oberpräsident der preußischen Provinz Sachsen. Ihm folgte in der Endphase der Weimarer Republik sein Stellvertreter Karl Höltermann (1894 –1955). In den Führungsgremien der Organisation saßen prominente Repräsentanten aller drei Trägerparteien, wie die ehemaligen Regierungschefs Philipp Scheidemann und Hermann Müller, Reichstagspräsident Paul Löbe (alle SPD), der Reichstagsabgeordnete Theodor Heuss (DDP) oder Altreichskanzler Joseph Wirth (Zentrum).
Auch viele Persönlichkeiten, die erst in der Bundesrepublik zu überregionaler Bekanntheit gelangten – zum Beispiel der spätere hessische Generalstaatsanwalt und Initiator der Frankfurter Auschwitz-Prozesse Fritz Bauer (1903 –1968) – gehörten in ihren jungen Jahren dem Reichsbanner an.
Reichspräsidentenwahl 1925 und Kampf um Enteignung der Fürsten
Seine erste große Bewährungsprobe erlebte das Reichsbanner während der Kampagne zur Reichspräsidentenwahl im Frühjahr 1925, als die Deutschen nach dem überraschenden Tod Friedrich Eberts ein neues Staatsoberhaupt wählen mussten. Nachdem im ersten Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht hatte, einigten sich die drei „Weimarer Koalitionsparteien“ auf den Zentrumspolitiker und vormaligen Reichskanzler Wilhelm Marx als gemeinsamen Bewerber („Volksblock“). Sein Hauptkontrahent war der vom rechten Bündnis „Reichsblock“ überraschend zum zweiten Durchgang aufgestellte Generalfeldmarschall a. D. Paul von Hindenburg. Mit aller Kraft engagierte sich das sozialdemokratisch geprägte Reichsbanner für den katholischen Kompromisskandidaten und mobilisierte die „Volksblock“-Stimmen für den eher wenig charismatischen Marx. Am Ende siegte Hindenburg denkbar knapp (mit 48,3 Prozent gegenüber 45,3 Prozent für Marx), was das Reichsbanner als eine bittere Niederlage empfand. Aus Respekt vor dem Staatsamt bekundete es dennoch seine Loyalität gegenüber Hindenburg, zumal sich dieser an die Vorgaben der Verfassung zu halten schien.
Im Jahr 1926 engagierte sich das Reichsbanner für den von KPD und SPD unterstützten Volksentscheid zur entschädigungslosen Enteignung der ehemaligen Fürsten. Damit verärgerte es die Führung seiner bürgerlichen Verbündeten Zentrum und DDP, deren Anhänger jedoch in großen Teilen zu den Unterstützern des Plebiszits überliefen. Die Rechtsparteien riefen mit Unterstützung Hindenburgs zu einem Boykott der Abstimmung auf, der seine Wirkung nicht verfehlte, indem er das Wahlgeheimnis faktisch aufhob. Zwar scheiterte der Volksentscheid am 20. Juni 1926 deutlich mit 31,8 Prozent Ja-Stimmen am nötigen Quorum von 50 Prozent der Wahlberechtigten. Dennoch bedeuteten 12,5 Millionen Unterschriften für das Vorhaben einen Achtungserfolg und eine klare Absage an die Rückkehr zur Monarchie.
In den späten 1920er Jahren ging die öffentliche Aktivität des Reichsbanners merklich zurück, während sich die Republik in den vermeintlich „Goldenen Zwanzigern“ zusehends stabilisierte. Dennoch vermochte das Reichsbanner auch in dieser Phase regelmäßig seine Massenanhängerschaft zu mobilisieren, wie etwa zum zehnten Jahrestag der Weimarer Reichsverfassung im August 1929, als Hunderttausende Mitglieder den runden Geburtstag der Republik in Berlin begingen. Abseits der Großveranstaltungen und der Wahlkämpfe konzentrierte sich das Reichsbanner nun auf die innere Konsolidierung. Neben den Kernaufgaben – Saalschutz und (Wahl-)Propaganda für die republikanischen Parteien – entfaltete sich in den Ortsgruppen mit regelmäßigen Zusammenkünften ein reges Vereinsleben. Dazu zählten bodenständig-gesellige Anlässe wie Ausflüge und Feiern, das gemeinsame Spielen in Musikkorps, aber auch politische Bildungsangebote wie Vorträge oder Leseabende.
Freiheit, Einheit, Demokratie – das ist der Kern des Programms
Mit dem „Jungbanner“ formierte sich eine Nachwuchsorganisation, in der die 14– bis 21-jährigen Mitglieder an die Aufgaben im Reichsbanner herangeführt wurden; der „Vortrupp“ richtete sich später sogar schon an Kinder zwischen zehn und 14 Jahren. Durch die wöchentlich erscheinende „Reichsbanner-Zeitung“ und die „Illustrierte Reichsbanner-Zeitung“ (IRZ, seit 1929: „Illustrierte Republikanische Zeitung“) verfügte die Organisation zudem über zwei eigene, auflagenstarke Presseorgane.
Besonderes Augenmerk legte das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold während der neun Jahre seines Bestehens auf die Deutungshoheit in den Feldern Symbolpolitik und Erinnerungskultur. Bereits in seinem Namen angelegt war der Einsatz für die Trikolore der Weimarer Demokratie, deren Legitimität und Würde man gegen die Angriffe rechter Republikverächter verteidigte, die sich nach dem Schwarz-Weiß-Rot des Kaiserreichs zurücksehnten.
In unzähligen Veranstaltungen, Reden und Presseartikeln betonten Reichsbanner-Funktionäre immer wieder die demokratische Tradition von Schwarz-Rot-Gold und widersprachen dem Vorwurf, die Farben seien den Deutschen nach der Niederlage 1918 von außen aufgezwungen worden. Mit dem Einsatz für die Reichsfarben eng verbunden war die Erinnerung an die Revolution von 1848/49, die das Reichsbanner besonders an den Schauplätzen der Erhebung 80 Jahre zuvor pflegte. Durch das Gedenken an die auf halbem Wege steckengebliebenen Revolutionäre von 1848 stellte das Reichsbanner die Weimarer Republik in deren demokratiegeschichtliche Tradition – mit den jetzt verwirklichten Zielen von Freiheit, Einheit und Demokratie für alle Deutschen.
Auch den noch jungen Weimarer Staat selbst und seine Symbole hielt das Reichsbanner in Ehren. Mit großem Aufwand zelebrierte die Organisation jährlich den Verfassungstag am 11. August, an dem Reichspräsident Friedrich Ebert 1919 die Weimarer Reichsverfassung unterzeichnet hatte und der zwar in mehreren Ländern, nicht aber auf Reichsebene als offizieller Feiertag begangen wurde.
Schließlich war auch das Gedenken an die ermordeten Politiker der Anfangsjahre, allen voran Matthias Erzberger (Zentrum) und Walther Rathenau (DDP), dem Reichsbanner ein wichtiges Anliegen. Zusammen mit Reichspräsident Ebert (SPD), der 1925 zwar eines natürlichen Todes gestorben war, zuvor aber jahrelang extremistischen Verleumdungskampagnen ausgesetzt gewesen war, galten die Politiker aller drei Trägerparteien dem Reichsbanner als „republikanische Märtyrer“. Bis ins Jahr 1932 errichtete die Organisation überall im Reich Denkmäler und Erinnerungsstätten für die Vorkämpfer der Republik, die freilich alle nach 1933 zerstört und demontiert wurden.
Die zu Beginn der 1930er Jahre einsetzende tiefe wirtschaftliche und politische Krise Deutschlands forderte das Reichsbanner erneut heraus. Die vorgezogene Reichstagswahl vom 18. September 1930, bei der die NSDAP erdrutschartige Gewinne verbuchte und mit 18,3 Prozent hinter der SPD zur zweitstärksten Kraft aufstieg, geriet zur Zäsur. Angesichts des nun sprunghaft anwachsenden Straßenterrors der SA militarisierte sich auch das Reichsbanner. Mit gut trainierten Schutzformationen („Schufo“) trat die Organisation in der Öffentlichkeit nun robuster auf. Von ihrer defensiven Grundhaltung wich sie dennoch nicht ab: Fast nirgendwo zeigte sich das Reichsbanner in den bald alltäglichen Straßenschlachten als Aggressor, sondern es verteidigte konsequent die Kundgebungen und Versammlungen der drei Trägerparteien gegen die Schlägertrupps von links und rechts außen.
Das Reichsbanner sah sich mehr in der Rolle einer Unterstützerreserve für die Polizei, die es weiterhin als wichtigste Ordnungsmacht anerkannte. Bei der Bewaffnung konnte das Reichsbanner ohnehin nicht mit den heimlich hochgerüsteten Formationen von Stahlhelm und SA mithalten. Außer kleinkalibrigen Pistolen, mit denen mancherorts trainiert wurde, verfügte das Reichsbanner über keine nennenswerten Bestände an Schusswaffen. Stattdessen konzentrierten sich die Mitglieder im sogenannten Schutzsport auf Selbstverteidigungstechniken und körperliche Ertüchtigung. Dass die gefährlichen Aufgaben des Reichsbanners nicht ohne Opfer bleiben würden, beweist die Zahl von 67 Mitgliedern, die allein bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 im Kampf für die Republik ihr Leben ließen.
Auf gewaltsamen Widerstand in keiner Form vorbereitet
In der zugespitzten Lage zur Jahreswende 1931/32 bündelten die SPD, die freien Gewerkschaften und das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold ihre Kräfte in der „Eisernen Front“. Mit der neugeschaffenen Sammlungsbewegung reagierte die gemäßigte Linke auf die Gründung der rechten „Harzburger Front“ sowie einen Aufmarsch Zehntausender SA-Männer in Braunschweig im Oktober 1931, in dessen Gefolge es zu blutigen Ausschreitungen gekommen war. Hinzu kam im November die Entdeckung der sogenannten Boxheimer Dokumente, in denen hessische Nationalsozialisten ein gewaltsames Szenario für die Zeit nach ihrer Machtübernahme ausgemalt hatten.
Unter dem neuen Symbol der „Drei Pfeile“ (sinnbildlich für die drei Trägerorganisationen der Eisernen Front bzw. ihre Tugenden Einigkeit, Aktivität und Disziplin) schien die Eiserne Front dem Selbstbewusstsein der Demokratieverteidiger neues Leben einzuhauchen. Mit neuen, teilweise von den politischen Gegnern abgeschauten Methoden bestritten Reichsbanner und Eiserne Front die Wahlkämpfe des Jahres 1932 mit einem lange nicht mehr dagewesenen Aktivismus.
Mit der Parole „Schlagt Hitler! Wählt Hindenburg!“ propagierte das Reichsbanner im Frühjahr 1932 bei der Reichspräsidentenwahl die Wiederwahl des betagten Amtsinhabers, den es sieben Jahre zuvor noch hatte verhindern wollen. Zwar gelang mithilfe der sozialdemokratischen Stimmen die Wiederwahl Hindenburgs, doch die folgenden Reichstagswahlen im Juli und November 1932 endeten für das Reichsbanner und seine Trägerparteien ernüchternd.
Die wohl entscheidende Schwächung der Organisation bedeutete der „Preußenschlag“ am 20. Juli 1932, als Hindenburg auf Betreiben von Reichskanzler Franz von Papen per Notverordnung widerrechtlich die amtierende preußische Regierung aus SPD und Zentrum absetzte. Mit dem Fall dieses letzten demokratischen Bollwerks war die Widerstandskraft des Reichsbanners gebrochen. Immer wieder nämlich hatte die Organisation für den Fall eines solch offenkundigen Rechtsbruchs mit Gegenmaßnahmen gedroht – die nun jedoch gänzlich ausblieben. Die Entscheidung zum Stillhalten nach dem „Preußenschlag“ fiel der Reichsbanner-Führung schwer, doch hatte sie die Kräfteverhältnisse schlicht anerkennen müssen.
Ein gewaltsamer Reichsbanner-Aufstand wäre eine heroische Geste mit vermutlich zahlreichen Opfern gewesen, am Ergebnis aber hätte sich nichts geändert. Auch auf eine Arbeit in der Illegalität war die Organisation in keiner Weise vorbereitet, denn sie hatte jahrelang konsequent auf die Kooperation mit den staatlichen Behörden gesetzt und nicht auf eine Konfrontation mit diesen. Insofern verwundert es kaum, dass das Reichsbanner sehr bald nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten beinahe widerstandslos aufgelöst und verboten wurde. Viele seiner Mitglieder kamen in Konzentrationslager und mussten ihren Einsatz für die Demokratie mit ihrem Leben bezahlen.
Wanderausstellung erinnert an das Wirken der Republikfreunde
Nachdem es in der Geschichtswissenschaft viele Jahre lang still ums Reichsbanner geworden war, steht die schwarz-rot-goldene Sammlungsbewegung seit einiger Zeit wieder verstärkt im Fokus des Forschungsinteresses. Dazu beigetragen hat zweifellos die sich verdüsternde politische Großwetterlage in Deutschland und anderen westlichen Demokratien, die sich vermehrt Angriffen von populistischen und extremistischen Bewegungen ausgesetzt sehen – das Schlagwort von den „Weimarer Verhältnissen“ macht seitdem wieder die Runde.
Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand (GDW) im Berliner Bendlerblock etwa widmet dem Reichsbanner seit 2019 ein eigenes Schaudepot mit Dokumenten, Bildern und Objekten zur Geschichte der größten demokratischen Organisation der Weimarer Republik. Eine Schriftenreihe und eine Wanderausstellung („Für Freiheit und Republik!“) ergänzen das Angebot der GDW, die damit ihrem Anspruch gerecht werden will, auch den Widerstand gegen den Nationalsozialismus vor 1933 in den Blick zu nehmen. Dem Reichsbanner steht dabei – auch wenn es am Ende seinen Feinden unterlag – ein Ehrenplatz in der deutschen Geschichte zu.
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