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Vergessene Vorreiterin der Moderne
Elsa von Freytag-Loringhoven (1874–1927) war eine der exzentrischsten Frauen des frühen 20. Jahrhunderts, eine Provokateurin und Meisterin der Selbstinszenierung. Sie machte als eine der ersten Kunst aus Müll und ihren Körper durch Bodypainting zum Kunstwerk.
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Für die Kunstgeschichte war 1917 ein bedeutsames Jahr. In New York fand eine Ausstellung der „Society of Independent Artists“ statt. Eingereicht wurde auch ein um 90 Grad gedrehtes Urinal aus Porzellan. Die Jury wies das Pissoir zurück: Ein Alltagsgegenstand könne nicht Kunst sein. Vermutlich wurde das Original weggeworfen, es existieren jedoch spätere Duplikate. Unter dem Werktitel „Fountain“ (Springbrunnen) machte das mit „R. Mutt“ signierte Werk letztlich eine ungeahnte Karriere. Nach einer Umfrage unter mehreren hundert Museumskuratorinnen und -kuratoren wird es heute als eines der bedeutendsten Werke des 20. Jahrhunderts angesehen. Üblicherweise wird das Kunstobjekt Marcel Duchamp (1887–1968) zugeschrieben. Jüngst sind jedoch Zweifel an dessen Urheberschaft aufgekommen. Duchamp schrieb 1917 an seine Schwester, eine seiner Freundinnen, die den Künstlernamen Richard Mutt (das englische Wort mutt kann mit Köter übersetzt werden) führe, habe das Pissoir als Skulptur eingereicht. Gemeint war damit möglicherweise Baronin Elsa von Freytag-Loringhoven.
Für eine Urheberschaft der Baronin sprechen einige Indizien: Sie lebte damals in New York, war mit Duchamp befreundet, liebte Hunde und erschuf zu dieser Zeit sogenannte Readymades, wie etwa die ebenfalls auf um 1917 datierte Skulptur mit dem Namen „God“ – ein bleiernes Abflussrohr, das auf einen Holzblock montiert war.
Duchamp war jedenfalls nicht der Urheber der Urinal-Kunst. Als sich jedoch um die 1930er Jahre die Tendenz durchsetzte, ihm das Werk zuzuschreiben, widersprach er nicht – im Gegenteil: Später reklamierte er es gleich ganz für sich. Da war die Baronin allerdings schon lange tot.
Zur Welt gekommen war sie als Else Hildegard Plötz am 12. Juli 1874 in Swinemünde (heute ´Swinouj´scie in Polen) an der Ostsee. Sie war die älteste Tochter eines alkoholabhängigen Maurermeisters und einer kränklichen Pianistin. Von 1896 bis 1890 besuchte sie die Höhere Töchterschule und erwarb als Abschluss das „Einjährige“. Im Anschluss begann sie eine Ausbildung an der Königlich Preußischen Kunstschule in Berlin, kehrte jedoch angesichts einer Krebserkrankung ihrer Mutter ins ungeliebte Elternhaus zurück.
„Ich hatte nichts gelernt, außer mich zu amüsieren“
Nach deren Tod im Jahr 1892 floh Else nach Berlin. Mit zehn Mark in der Tasche stürzte sie sich in das großstädtische Treiben, mehr schlecht als recht bewacht von einer Tante, bei der sie zur Untermiete wohnte. Verkäuferin sollte sie werden, doch bald musste die Tante erkennen, dass sämtliche Versuche, Else in eine bürgerliche Existenz zu lenken, zum Scheitern verurteilt waren. Else hatte dafür eine einfache Erklärung: „Ich hatte nichts gelernt, außer mich zu amüsieren.“ Sie war schlank, möglicherweise magersüchtig, trug ihr Haar kurzgeschnitten, rauchte und schaute Männern provozierend in die Augen. Mit der Tante, die ihr Schauspielunterricht finanzierte, überwarf sie sich und war nun mittellos.
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1894 gab Else ihr Debüt im „Wintergarten“ in Henry de Vrys „Lebenden Bildern“. Dabei handelte es sich um Nachstellungen berühmter Kunstwerke, für die gut gebaute Damen gesucht wurden, die in hautengen Trikots auftraten. Mit de Vry ging sie auf Tournee. Kleinere Engagements in Berlin und am Stadttheater in Cottbus folgten.
Nach Berlin zurückgekehrt, begegnete sie dem Jugendstilkünstler Melchior Lechter (1865–1937), der sich im Kreis um den Schriftsteller Stefan George (1868–1933) bewegte und dessen „Blätter für die Kunst“ graphisch ausstattete. Lechter bewunderte George als „Meister“ und Schöpfer einer neuen literarischen Ästhetik und wurde seinerseits von einem Kreis Getreuer verehrt. Zu diesen gehörte Marguerite Hoffmann. Ihre erste Begegnung mit Lechter beschrieb sie so: „Er öffnete: feiner Weihrauchduft strömte mir entgegen. Er stand vor mir in seinem dunkelgrünen zeitlos einfachen Gewand aus geripptem Samt, in dem das Würdevolle seiner Gestalt hervortrat.“ Und über Lechters Anhänger schrieb sie: „Sie waren entschlossen, ihre Gaben selbstlos dem Dienst eines Höheren zu widmen … wollten … mitwirken an der Entstehung einer neuen geistigen Welt, eines geheimen Reiches, das ihr Meister gründete … Schonungslos verwarfen sie jene, die sich nicht den Forderungen beugten, die ihnen als unumstössliches Gesetz galten.“
Ob Lechter Else Stefan George vorstellte, ist nicht belegt. Kritiklose Unterordnung war jedenfalls nicht die Sache Elses, die stets zum Widerspruch neigte. Im Sommer 1896 lernte sie bei Lechter den 1876 geborenen Schriftsteller Ernst Hardt kennen. Hardt war dem Drill der Kadettenanstalt in Berlin-Lichterfelde entflohen und versuchte nun, sich als Übersetzer und Schriftsteller – mittellos zwar, aber gesellschaftlich ambitioniert – einen Namen zu machen.
Die beiden gingen eine stürmische Beziehung ein, die zwei Jahre dauerte. Für Else war es vermutlich die große Liebe. Doch es gab einen Haken an der Sache: Hardt war bereits mit einer Frau namens Polyxena von Hoesslin liiert, die er anlässlich einer Reise nach Athen kennengelernt hatte.
Ende 1899 heirateten Hardt und Polyxena in Athen. Nachdem Hardt sich von seinen sozialkritischen Anfängen gelöst hatte, machte er mit neoromantischen Werken Karriere. In der späten Kaiserzeit gehörte er zu den am meisten gespielten Dramatikern auf deutschen Bühnen. Das Paar lebte aufgrund der reichlich sprudelnden Tantiemen auf großem Fuß. Eine Karriere, die mit Else an seiner Seite jenseits aller Konventionen kaum möglich gewesen wäre.
Das Dreiecksverhältnis findet literarischen Niederschlag
1904 brachte Hardt sein Dilemma zwischen den beiden Frauen auf die Bühne. In „Der Kampf ums Rosenrote“ geht es um das „wahre“, selbstbestimmte Leben der künstlerisch ambitionierten Hauptfigur Vult und ihre Entscheidung zwischen der höheren Tochter Frieda (Polyxena) und der unangepassten Käthe, die in der Urfassung noch den Namen Else trägt. In verquasten Dialogen buhlen der Autor bzw. die Hauptfigur Vult um Verständnis bei der Lebensabschnittsgefährtin, dass sie als „gefallenes Mädchen“ einsehen müsse, keine Frau zum Heiraten zu sein. Und er lobt sie für ihren Edelmut, denn Käthe-Else ist es schließlich, die das Verhältnis beendet.
Else suchte nach der Trennung Trost bei einem Freund Hardts, dem Münchner Maler und Fotografen Richard F. Schmitz (1880–1950). Mit diesem ging sie nach Italien. In Sorrent trafen sie auf Schmitz’ älteren Bruder Oscar. Prompt spannte der Frauenheld seinem Bruder die Freundin aus. Oscar A. H. Schmitz (1873–1931) pflegte Beziehungen zur Münchner Bohème, insbesondere zum Kreis der „Kosmiker“, einer Gruppe von Intellektuellen um Stefan George und Karl Wolfskehl. Auch die Schriftstellerin Gräfin Franziska zu Reventlow (1871–1918) gehörte zum erweiterten Zirkel.
Im Jahr 1900 kehrte Else aus Italien zurück und ließ sich in Dachau nieder. Sie nahm Malunterricht, lebte von einer kleinen Erbschaft und suchte Anschluss an die Münchner Bohème. Dort lernte sie den 1871 geborenen Architekten August Endell kennen und heiratete ihn. Endell hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen gewissen Ruf als Jugendstilarchitekt erworben. Seine bekanntesten Werke sind das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Hofatelier Elvira in München von 1896/97 und die reich verzierte Fassade im ersten Hof der Hackeschen Höfe in Berlin (1905/06).
Die Ehe hielt kaum zwei Jahre. Trennungsgrund war der Autor und Übersetzer Felix Paul Greve (1879–1948), ein Freund des Paares. Anlässlich einer gemeinsamen Reise nach Italien brannte Else mit ihm nach Palermo durch. Greve lebte mehr schlecht als recht von literarischen Übersetzungen aus dem Französischen und Englischen, unter anderem von Autoren wie Gustave Flaubert, André Gide oder Oscar Wilde und dem Science-Fiction-Autor H. G. Wells. Das Paar heiratete 1907 in Berlin, nachdem Greve eine einjährige Haftstrafe wegen nicht bezahlter Schulden abgesessen hatte.
Kurz nach der Aufführung von Hardts Drama über seine Liaison mit Else machte sich auch Greve (mit Elses Hilfe) daran, das Thema literarisch zu vermarkten. Greves Roman „Fanny Essler“ erschien 1905 in Stuttgart. Er ist unverhüllt autobiografisch und dabei für die Zeit ungewöhnlich sexuell freizügig. Und es war eine Abrechnung mit den selbsternannten „Meistern“ wie George und Lechter sowie Hardt, deren Attitüden lächerlich gemacht werden. Insofern kann man „Fanny Essler“ auch als einen satirischen Enthüllungsroman der kulturellen Szene lesen.
Dies wurde durchaus so verstanden. So schrieb der Archäologe Herbert Koch an Franziska zu Reventlow, Else müsse Greve „die betreffenden Leute (Lechter, Endell und besonders Ernst Hardt) geradezu glänzend vorgespielt haben“. Neben dem Heuchler und Möchtegern-Grandseigneur Hardt kommt Lechter als „Nepomuk Bolle“ besonders schlecht weg, der sich stets in samtene Gewänder kleidet, seinen Beruf als Designer verfehlt hat und wirres Zeug schreibt, das niemand versteht. Abgesehen davon wird Bolle (Lechter) als Memme dargestellt.
Im Juli 1909 täuschte Greve einen Selbstmord vor, um seinen zahlreichen Schuldnern zu entgehen. Es gelang ihm, sich eine neue Identität zu verschaffen. Unter dem Namen Frederick Philipp Grove reiste Greve zunächst nach Kanada und von dort aus in die Vereinigten Staaten. Else folgte ihm Ende Juni 1910. Gegenüber der Einwanderungsbehörde behauptete sie, einen Schwager namens Greve besuchen zu wollen.
In Pittsburgh wurde die junge Frau aufgrund ihres provokanten Verhaltens verhaftet. Der Vorfall schaffte es bis in die „New York Times“: In der Ausgabe vom 17. September hieß es, eine „Mrs. Elsie Greve“ sei am helllichten Vormittag aufgegriffen worden, „in Männerkleidern und eine Zigarette rauchend“. Zu ihrer Verteidigung habe sie angegeben, sie könne in Hosen besser mit ihrem Mann Schritt halten.
Vom Ehemann auf einer Farm in Kentucky zurückgelassen
Einige Monate später ließ Greve seine Frau, die kaum Englisch sprach, auf einer Farm in Kentucky sitzen. Er ging zurück nach Kanada, bemühte sich dort um die Staatsbürgerschaft und machte unter dem Namen Frederick Philipp Grove Karriere als Schriftsteller und Übersetzer. Währenddessen kämpfte Else ums Überleben in der Neuen Welt. Sie zog zunächst nach Cincinnati, wo es eine große deutsche Exilgemeinde gab, und schließlich nach New York. Ihren Lebensunterhalt bestritt sie hier wie dort als Aktmodell.
Im November 1913 heiratete sie in New York den enterbten Tunichtgut Leopold von Freytag-Loringhoven (1885–1919). Aus Else Greve wurde Baronin Elsa von Freytag-Loringhoven. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges eilte der frisch angetraute Ehemann zurück ins Deutsche Reich – und ließ Elsa in New York zurück. In Manhattan lernte sie zahlreiche Künstlerinnen und Künstler kennen, darunter den Fotografen und Objektkünstler Man Ray (1890–1976), die Schriftstellerin und Journalistin Djuna Barnes (1892–1982) und die Fotografin Berenice Abbott (1898–1991).
1915 kam der französische Maler Marcel Duchamp nach New York, der Kunst aus „objets trouvés“, das heißt aus Alltagsgegenständen, machte, die unter dem Begriff „Readymades“ bekannt werden sollten. So etwa das bekannte „Fahrrad-Rad“ von 1913. In ihrer künstlerischen Konzeption und dem Ziel, den ästhetischen Kanon der Bildenden Künste zu zerstören, waren sich die Baronin und Duchamp ebenso wie die Vertreter der Künstlerbewegung Dada im fernen Zürich einig. Elses Schwärmerei für Duchamp wurde hingegen nicht erwidert.
1914 begann Elses Karriere als Performance-Künstlerin und New Yorker Dada-Queen. Sie fertigte Porträts an, Readymades aus Müll und publizierte in der Avantgarde-Zeitschrift „Little Review“. Sie kultivierte ihre Androgynität lange vor den „Garçonnes“ der Weimarer Jahre, forderte die sexuelle Gleichberechtigung der Frau und stilisierte sich selbst zum (sexuell aufgeladenen) Gesamtkunstwerk.
Mit Man Ray und Duchamp drehte sie den Experimentalfilm „Elsa von Freytag-Loringhoven, ihr Schamhaar rasierend“. Sie lackierte sich den kahlrasierten Schädel zinnoberrot, montierte Rücklichter auf ihr Hinterteil (warum sollen nur Automobile welche haben?) und trug unter ihrem Mantel lediglich zwei Tomatenmarkdosen, die als Büstenhalter dienten.
In ihrem radikalen, schrillen Verhalten war sie ihrer Zeit voraus, selbst für Anhänger der Avantgarde. Ein nicht namentlich bekannter Freund Duchamps sagte über Elsa, die schon länger mit psychischen Problemen kämpfte, sie sei „unbeeinträchtigt von geistiger Gesundheit“ gewesen.
Es hat den Anschein, als ob Elsa Anfang der 1920er Jahre Bilanz zog. In drei Gedichten rechnete sie mit ihren Ehemännern ab, insbesondere aber mit dem Ex-Geliebten Ernst Hardt. Dass sie über zwei Jahrzehnte nach dem Ende der Affäre zu einer Generalabrechnung ausholte, zeigt, wie tief der Stachel immer noch saß. Sie gab zu, Hardt geliebt zu haben. Für sein Werk hatte sie in den Versen jedoch nur Verachtung übrig: „Ich sage es ganz ohne Zieren, / Ihr könntet mir den Ernst servieren / Mit Lorbeerkränzen und mit Bitten, / Umsonst – ihr hättet euch Geschnitten, / Ihr hättet euch gemein verhauen, / Ich kann sein Dichten nicht verdauen.“
In Berlin lebt die Baronin in Armut
Im Frühjahr 1923 kehrte Baronin Elsa mittellos nach Berlin zurück. Es war die Zeit der großen Inflation. Vergeblich versuchte sie, nach Paris zu reisen – dort hatten sich in der Zwischenzeit einige ihrer New Yorker Kontakte wie Djuna Barnes, Peggy Guggenheim und Marcel Duchamp niedergelassen. Für den Besuch in der französischen Botschaft hatte sie sich eigens schick gemacht: Auf dem Kopf trug sie einen zuckerüberzogenen Geburtstagskuchen mit 50 brennenden Kerzen, auf den Wangen Briefmarken, und ihren Hals zierten Ketten aus getrockneten Feigen. Freundlich empfangen wurde sie nicht. Könnte dies mit ihrer Aufmachung zu tun gehabt haben?, sinnierte sie in einem Brief an Djuna Barnes.
Im Winter 1923/24 fristete die Baronin ein kärgliches Dasein. Sie lebte vom Verkauf von Zeitungen auf dem Kurfürstendamm. Ein Brief von 1923 belegt, dass sie versuchte, Stefan George zu erpressen. Hilfesuchend wandte sie sich auch an frühere Bekannte und Liebhaber. Die meisten von ihnen hatten inzwischen Karriere gemacht, sie selbst aber nicht. Niemand interessierte sich für ihr Werk. George war ein anerkannter Lyriker, Endell Direktor der Kunstakademie in Breslau und Ernst Hardt Intendant des Deutschen Nationaltheaters in Weimar. Marcel Duchamp und Man Ray waren auf dem besten Weg zur Unsterblichkeit. Elsas Biografin Irene Gammel beschreibt das Ergebnis dieses Spendenaufrufs: „Nur zwei ihrer ehemaligen Freunde – Ernst Hardt und Marcus Behmer – unterstützen sie mit etwas Geld.“
1925 ließ sich Elsa von Freytag-Loringhoven auf eigenen Wunsch in die Landesheilanstalt in Eberswalde einweisen. Eine weitere kleine Erbschaft ermöglichte es ihr im Mai 1926, doch noch nach Paris zu reisen. Djuna Barnes finanzierte ihre Wohnung, und Elsa bestritt ihren Lebensunterhalt erneut durch Modellstehen. Französisch sprach sie nicht. Mit bescheidenem Erfolg versuchte sie, ihre Gedichte bei Verlagen unterzubringen. Ihr „letzter Traum“, so heißt es, sei eine eigene Schule für Modelle gewesen. Er scheiterte an ihrem chronischen Geldmangel.
Am 14. Dezember 1927 starb Elsa von Freytag-Loringhoven in ihrer Wohnung in der Rue Barrault an einer Gasvergiftung. Vergaß sie, den Gashahn zuzudrehen? Oder war sie am Ende des Lebens überdrüssig?
Wir werden es nie erfahren. Eine Totenmaske wurde abgenommen. Ihr Gesicht macht einen friedlichen Eindruck. Eine Anerkennung als Künstlerin hat Freytag-Loringhoven zu ihren Lebzeiten jedoch nie erfahren.
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