Der Gesandte repräsentierte seinen Herrn und musste dementsprechend behandelt werden, auch bezüglich der Geschenke. Deren Übergabe erfolgte in einem öffentlichen Zeremoniell beim Abschied eines Diplomaten, und zwar, damit dieser nicht in den Verdacht der Bestechung geriet. Zwar war der Geschenkwert durch den Rang der beteiligten Höfe bestimmt, konnte zunächst aber variieren, je nachdem, für wie wertvoll man die Dienste des Gesandten hielt oder welche politischen Absichten man verfolgte.





