Als „Donauschwaben“ werden die Nachfahren deutschsprachiger Siedler (keineswegs nur aus Schwaben) bezeichnet, die, obrigkeitlich gefördert, im 18. Jahrhundert ins damalige Königreich Ungarn auswanderten. Berühmt geworden ist die „Ulmer Schachtel“, das Einweg-Boot, mit dem sich die Ausreisewilligen auf die Donau wagten.
In 13 Abteilungen erzählt die Schau über die Donauschwaben vom Verlassen der Heimat, vom Alltag und dem kulturellen Austausch mit den Nachbarn, schließlich dann von Flucht, Vertreibung und Deportation während des Zweiten Weltkriegs und nach 1945. Zwischen 2018 und 2022 wurde der Ausstellungsbereich „Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung“ aktualisiert, dazu die neue Dauerausstellung „Donau. Flussgeschichten“ eingerichtet.





