In vier Räumen werden rund 50 Exponate gezeigt. Leihgeber sind: die Grafik-Sammlung Mozarteum, Salzburg; Mitglieder der Chess Collectors International; das Bayerische Nationalmuseum, München; die Staatliche Grafische Sammlung München.
Die bedeutende Grafik-Sammlung des Instituts für Spielforschung an der Hochschule Mozarteum Salzburg ist mit ausgewählten Arbeiten zum Thema Schach- Allegorien im 18. Jahrhundert zu Gast im Museum der Stadt Grafing. Gezeigt wird in der Ausstellung der Übergang vom Adelssalon in den öffentlichen Raum – in das Schachcafé der Aufklärungszeit. Im Zentrum der kunsthistorischen Betrachtung steht das berühmte Ziesenis-Gemälde von Kurfürst Carl Theodor (1757) aus dem Bayerischen Nationalmuseum, wo das Schach-Motiv im Zusammenhang mit Repräsentation von Macht erstmalig eine private und individuelle Funktion erhält. Ergänzt wird die Ausstellung durch Leihgaben der Grafischen Sammlung München (Kupferstiche) sowie aus Privatsammlungen von Mitgliedern der Chess Collectors International (auch Schachfiguren und Bücher).
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher wissenschaftlicher Katalog. Darin sind die Exponate großformatig und in hervorragender Qualität abgebildet und detailliert beschrieben. Essays führen in das Thema ein.





