Das Museum kann einen reichen Fundus präsentieren, denn Karsch war mit Johann Wilhelm Ludwig Gleim befreundet, der die Gedichte, Erzählungen und Briefe seiner Freundin sammelte. Deshalb befinden sich dort über 2000 Briefe und Gedichte, das einzige überlieferte Porträtgemälde sowie ein Denkmal der Dichterin. Zum einen beleuchtet die Ausstellung den frühen Erfolg von Karsch, die 1761 nach Berlin kam, wo sie in literarischen Salons Aufmerksamkeit auf sich zog und Größen wie Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelssohn zu ihren Förderern zählen konnte. Darüber hinaus widmet sich die Präsentation aber auch den späteren Jahren im Leben der Dichterin und zeigt, dass diese bis ins hohe Alter produktiv war.





