Gäste, die aufgenommen und bewirtet werden mussten, gab es aber auch im Ismaninger Schloss. In der Regel waren es willkommene Besucher der jeweiligen Schlossbesitzer, wie zu Zeiten der Freisinger Fürstbischöfe oder der Herzogin Auguste Amalie von Leuchtenberg, die für ihre Schwestern sogar eigene Schlafzimmer einrichten ließ. Unfreiwillig und nur widerstrebend erfolgte dagegen die Aufnahme der französischen Soldaten und Offiziere während der napoleonischen Kriege.
Ausführlich beleuchtet wird außerdem die bürokratische Seite der Gastlichkeit. Zu sehen sind Dokumente aus dem Gemeindearchiv mit Gaststättenverordnungen, dazu die Protokolle zu deren nicht immer gesetzesgetreuen Einhaltung.
Alte Kochbücher, Bierkrüge, Gläser und Geschirr sowie der Nachbau einer Küche aus der Zeit um 1950 ergänzen die Schau.





