Die Ausstellung macht zum einen anschaulich, dass Münzen wichtige Informationen bergen, die für die Archäologie interessant sind. So helfen sie etwa bei der Datierung von Siedlungs- und Grabfunden. Zum anderen zeigt sie aber auch, dass Münzen viel über das Alltagsleben und die Wirtschaft in römischer Zeit erzählen. Besucherinnen und Besucher erfahren, wie sie gestaltet, wo sie geprägt und wie sie gefälscht wurden. An Impulsstationen erhält man Informationen über das römische Währungssystem und lernt unter anderem, wie viele Sesterze ein Aureus wert war. Zugleich wird deutlich, dass die Münzen nicht nur Zahlungsmittel, sondern auch ein wichtiges Propagandainstrument der Kaiser und somit Zeugnis ihrer Politik und ihrer Herrschaftsverhältnisse waren.





