Entgegen einer chronologischen Darstellung beginnt die Ausstellung 1989 mit der „Friedlichen Revolution“ in der DDR und endet 1848, als die Deutschen erstmals einen demokratischen Aufbruch wagten. Sie widmet sich der Ostpolitik, dem Mauerbau, dem Kalten Krieg, dem Zweiten Weltkrieg, der Machtübertragung auf Hitler sowie dem Ersten Weltkrieg und nimmt dabei die entscheidenden Kipppunkte in den Blick. Anhand von rund 500 Gemälden, Zeichnungen, Graphiken, Skulpturen, Dokumenten, Münzen, Fotografien, Publikationen, Plakaten, Zitaten, Filmausschnitten, Tonaufnahmen und interaktiven Stationen zeichnet die Schau das Bild einer glücklich verlaufenen Geschichte der vereinten Bundesrepublik und macht zugleich deutlich, dass diese Entwicklung keineswegs zwangsläufig, sondern vielmehr von vielen Weggabelungen geprägt war.
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