Am Beginn steht die iranische Revolution, in deren Verlauf Schah Mohammad Resa Pahlewi abdanken musste und der Ajatollah Khomeini den Gottesstaat proklamierte. Bösch legt die Schwächen des Schah-Regimes bloß, verweist aber auch auf die massive Zurückdrängung etwa von Frauenrechten durch die neue islamische Regierung. Danach blickt der Autor auf die Polenreise von Papst Johannes Paul II. und untersucht die wachsende Rolle der Kirchen als Opposition gegen sozialistische Regime. Außerdem begann der Aufstieg der „Grünen“, der noch anhält. Besonders wegweisend aber wurde die Öffnung Chinas unter Deng Xiaoping, der die Wirtschaft liberalisierte und VW als Leuchtturmprojekt in das riesige Reich brachte.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger
Frank Bösch
Zeitenwende 1979
Als die Welt von heute begann
Verlag C. H. Beck, München 2019, 512 Seiten, € 28,–





