Die Ausstellung „Buddhas Paradies – Schätze aus dem antiken Gandhara, Pakistan“ im Museum Rietberg in Zürich präsentiert 250 Exponate der buddhistischen Kultur. Die Objekte stammen – neben wenigen Leihgaben aus Paris, Berlin und Stuttgart – alle aus Museen in Pakistan, waren noch nie im Westen ausgestellt und kommen teilweise sogar aus neuen archäologischen Ausgrabungen. Ziel der pakistanischen Museen ist es zu zeigen, dass trotz der großen Not in dieser Region, Gandharas Geschichte voller Reichtum, Toleranz und kultureller Vielfalt ist. Zu sehen sein werden einige der frühesten Buddha-Skulpturen aus meist gräulich-blauem Schiefer, detailreiche und erzählende Kloster-Reliefs mit Szenen aus der buddhistischen Lehre, kostbare Münzen und prachtvolle Goldschmuckstücke. Die große Paradies-Stele (4. Jahrhundert n. Chr.) stellt ein Hauptwerk der Ausstellung dar. In der Mitte thront der lehrende Buddha, umgeben von göttlichen Wesen, die Harmonie, Ordnung und Frieden ausstrahlen. Verschiedene Programme, Workshops und Vorträge runden das Gesamtbild ab. Zusätzlich bietet das Museum Rietberg Führungen für Blinde und Sehbehinderte an.
Zur Ausstellung gibt es neben dem Film von Ulrike Becker „Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans“ und der 3D-Rekonstruktion und -Simulation einer Klosteranlage der RWTH Aachen auch einen Katalog („Gandhara. Das buddhistische Erbe Pakistans“, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, 384 Seiten, über 400 Farb-Abbildungen, Preis: 29 €).
Die Ausstellung wurde von der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn organisiert und war zuvor schon in Berlin und Bonn zu sehen.





