Die Ausstellung schlägt zeitlich einen weiten Bogen von der „Antoninischen Pest“ im zweiten nachchristlichen Jahrhundert bis zur Corona-Pandemie der jüngsten Vergangenheit. Um Schutz vor Epidemien zu erbitten, wandten sich die Menschen der Antike an Götter wie Asklepios, in Mittelalter und Neuzeit an christliche Heilige wie den heiligen Sebastian, die auf Münzen und Medaillen abgebildet wurden. Seit dem 19. Jahrhundert wurden solche Motive von Widmungen an Ärzte oder Wissenschaftler und Impfprämien in Medaillenform abgelöst. Einige der neuen Bildthemen, etwa der Dank an medizinisches Personal und die Würdigung wissenschaftlicher Forschung, wurden während der Corona-Pandemie wieder aufgegriffen.
Weitere Informationen zur Ausstellung in Dresden





