Der amerikanische Schriftsteller P. J. Blumenthal hat weit über 100 dieser Geschichten aus aller Welt – die älteste aus dem 6. Jahrhundert, die jüngste aus dem Jahr 2017 stammend – gesammelt und beleuchtet sie kritisch. Ist an ihnen etwas Wahres dran? Er fragt nach den Gründen für die Faszination, die von diesen Geschichten ausgeht, stellen sie doch die Grenze zwischen Mensch und Tier in Frage, und wirft ein Licht auf die oft bedrückenden Schicksale dieser Außenseiter, bei denen es sich wohl nicht selten um im heutigen Sinn beeinträchtigte Menschen gehandelt hat.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger
P. J. Blumenthal
Kaspar Hausers Geschwister
Auf der Suche nach dem wilden Menschen
Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2018, 442 Seiten, € 26,–





