Von Lucius untertreibt bewusst die Gefahren, um seine Frau nicht zu beunruhigen. Dennoch wird klar, dass sein Leben durch Lebensmittelknappheit und Bombenangriffe zunehmend schwieriger wurde. Die eigene Wohnung in Neu-Westend blieb aber wegen der damaligen Stadtrandlage weitgehend unzerstört. Während Berlin in den Kriegswirren versank, besuchte von Lucius noch bis Ende 1944 Theater- und Gesangsabende. Er wurde im Luftschutzdienst verletzt („Wehwehchen“), als Hilfspolizist eingeteilt und erkrankte mehrfach. Sachlich bleibt er auch in seinem Bedauern, von seiner Frau und der Ende 1943 geborenen Tochter getrennt zu sein.





