Nicht mehr die antike Vier-Säfte-Lehre, die ein Ungleichgewicht von Blut, Schleim, von gelber und schwarzer Galle für Krankheiten verantwortlich machte, bestimmte in der Renaissance den medizinischen Alltag. Stattdessen herrschte die Vorstellung von widernatürlichen Krankheitsstoffen im Körper, die es auszuscheiden galt. Dazu bediente man sich des klassischen „Dreigestirns“ der sogenannten heroischen Medizin: Aderlass, Brech- und Abführmittel.





