Leitthema der kompakten Geschichte der Kirchen in der DDR von Andreas Stegmann ist das angespannte Verhältnis zwischen Staat bzw. Partei und Kirchen, zu dem der soziokulturelle Wandel der Lebenswelt durch Modernisierung, Pluralisierung und Individualisierung als Her-ausforderung hinzutrat. Die chronologisch angelegte Darstellung stellt die Bewältigung der Kriegsfolgen bis 1949, den „Aufbau des Sozialismus“ bis 1961, die direkten Nachwirkungen des Mauerbaus bis 1968, die kirchlichen Aufbrüche der 70er Jahre und die Entwicklung von der Friedensbewegung zur „Friedlichen Revolution“ dar. Wenngleich der Schwerpunkt auf den evangelischen Landeskirchen liegt, werden ebenso der politisch eher zurückhaltende Katholizismus sowie die Freikirchen berücksichtigt.





