Doch die politische Opposition ließ sich nicht brechen. Die Unterstützung durch den Papst und Landsmann Johannes Paul II. gab der Protestbewegung im katholischen Polen einen zusätzlichen Schub. Durch anhaltende Streiks im Inneren und Wirtschaftssanktionen des westlichen Auslands stand Polen zudem vor dem Staatsbankrott. Unter diesem Druck musste die politische Führung zwei Jahre später das Kriegsrecht wieder aufheben. Wenn auch die Solidarność nach dem Ende des Kriegsrechts weiterhin verboten blieb, so wurden die Ereignisse in Polen 1981/82 zu einem der Ausgangspunkte für das spätere Ende des kommunistischen Regimes in Polen.





