Der Staufer Friedrich I. Barbarossa, 1152 zum König gewählt, tat das, was römisch-deutsche Monarchen zu tun hatten: ihre Stellung im Reich festigen, dann nach Italien ziehen und die Kaiserkrönung erreichen. Der Widerstand der oberitalienischen Städte, der Zwist mit dem Papst und das Ringen mit seinem ehemaligen Verbündeten Heinrich dem Löwen erwiesen sich als kräftezehrend. Als sich Barbarossa 1189 auf den Kreuzzug begab, saß er aber fest im Sattel. Dann ertrank er 1190 im Fluss Saleph – Auftakt zur Mythenbildung rund um ihn und den Verbleib seiner Gebeine.