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Bier – ein Geschenk der Götter
Nofretete eine Biertrinkerin? Das mag man kaum glauben, wenn man das stolze Porträt der berühmtesten Ägypterin im Neuen Museum in Berlin bewundert. Und doch kann es gut sein, dass „die Schöne, die gekommen ist“ – so die Übersetzung ihres Namens – sich abends zusammen mit ihrem pharaonischen Ehemann Echnaton auch mal einen Krug mit dem, in Maßen genossen, belebenden Gerstensaft gönnte. Oder auch in einer größeren Gesellschaft. Denn eindeutig war Bier das Lieblingsgetränk der alten Ägypter, neben dem Wein, der allerdings etwas teurer war. So war Wein eher das Getränk der Bessersituierten, das Bier aber das Getränk des gesamten Volkes, das vom Pharao bis hinunter zum einfachen Bauern gerne und viel konsumiert wurde.
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Der Herstellungsprozess wird über Tausende von Jahren weiterentwickelt
Erfunden haben die Ägypter das Bier zwar nicht, doch verhalfen sie ihm, ähnlich wie später die Klöster des Mittelalters, dazu, dass es sich bis heute in der Skala der alkoholischen Getränke weit oben zu behaupten weiß. Es gab ohnehin keinen genialen Tüftler, der in seinem Labor lange herumexperimentierte und schließlich als Ergebnis seiner Bemühungen stolz das fertige Produkt Bier präsentierte. Vielmehr handelte es sich dabei um einen langen Prozess, an dem auch die Ägypter ihren Anteil hatten.
Die frühesten Spuren der Bierherstellung führen nach Mesopotamien, in das Land zwischen Euphrat und Tigris, den heutigen Irak. Und hier waren es die Sumerer, die erste jener zahlreichen Hochkulturen des Orients, von denen so viele wissenschaftliche und kulturelle Impulse ausgingen, die sich einen ganz prominenten Platz in der Geschichte des Bieres gesichert haben.
Die innovativen Sumerer entwickelten und perfektionierten Methoden, die allerdings, wie neuere Funde zeigen, zuvor auch schon an anderen Orten erprobt worden waren, ohne dass die Pioniere der Bierherstellung voneinander wussten. Das Projekt Bier war in den Anfängen eine internationale Gemeinschaftsarbeit in jeweiliger Eigenregie.
Aktuell darf Israel für sich das Privileg der frühesten Produktionsstätte von Bier beanspruchen. Entsprechende archäologische Zeugnisse fand man in der Rakefethöhle im Karmelgebirge, in der Nähe von Haifa. Genutzt wurde die „Brauerei“ vor gut 13 000 Jahren von Angehörigen der Natufien-Kultur, benannt nach dem Wadi an-Natuf im Westjordanland, wo die ersten Forschungen zu dieser Kultur stattfanden.
Die Natufianer lebten nicht in den Höhlen – das taten die prähistorischen Menschen meistens nicht –, nutzten sie aber in einer Zeit, in der die neolithische Revolution der Sesshaftwerdung mit der Entstehung von Landwirtschaft noch nicht stattgefunden hatte, als Vorratskammern und, wie man jetzt weiß, auch als Ort für die Herstellung von Bier.
Dass die Natufianer die ersten Biertrinker der Geschichte waren, legt die Fundsituation in der Höhle nahe: Man entdeckte drei Steinmörser und andere Werkzeuge, dazu Vertiefungen im Boden, in denen aus dem Samen wild wachsenden Getreides, bevorzugt Weizen und Gerste, ein zumindest bierähnliches Getränk gebraut wurde.
Nicht viel später trugen sich auch die Noch-Nomaden, die die imposante Anlage von Göbekli Tepe im Südosten der heutigen Türkei errichteten, in die Chronik des Bierbrauens ein: Ihnen gelang es ebenfalls, aus Getreidekörnern ein Getränk zu produzieren, dessen exzessiver Genuss in einen rauschhaften Zustand versetzen konnte.
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Zuvor müssen die Natufianer und die Jäger und Sammler von Göbekli Tepe mit dem Prozess der Gärung eine Entdeckung gemacht haben, die sich später bei den Sumerern und den Ägyptern wiederholte. Ob Zufall oder Absicht, lässt sich nicht mehr feststellen, auch wenn Mythen und Legenden kursierten von Bäckern, die vergessen hätten, den Teig aus der Sonne zu nehmen, woraufhin die Hefe eine Gärung bewirkt habe.
Nicht ausgeschlossen, dass eine solche Beobachtung eine Initialzündung auslöste. Jedenfalls waren die Sumerer bald begabte Bierbrauer. Sie verwendeten dazu vorzugsweise die Weizenart Emmer, die zu den ältesten kultivierten Getreidearten zählt. Aus den Getreidekörnern wurden Teigfladen geformt, die in Wasser getaucht die Gärung auslösten. Sogar verschiedene Sorten von Bier konnten die Sumerer auf den Markt bringen, nachdem sie einmal das grundsätzliche Know-how entwickelt hatten.
Die Ägypter waren mit der Herstellung von Bier etwas später dran, dafür brachten sie es in diesem Metier zu einer solchen Meisterschaft, dass es zu einem bei Männern, Frauen und auch Kindern sehr beliebten Getränk wurde. Das lässt sich schon daran ablesen, dass das Bier in der Hieroglyphenschrift der Ägypter ein eigenes Zeichen – das heket – hatte. Auf bildlichen Zeugnissen wie Wandmalereien oder Reliefs sind häufig ägyptische Biertrinker zu erkennen. Auch die Produktion von Bier hielten die Ägypter in Schrift und Bild fest.
Die ägyptischen Bäcker sind meist auch Brauer
Dabei wurde das Bier anfangs noch privat für den Eigenbedarf produziert. Das Verfahren war dabei nicht gravierend anders als in Mesopotamien. Aus Gerste oder anderen Getreidearten wurde ein Teig fabriziert, zerstampft und mit Wasser versetzt zum Gären gebracht. Das auf diese Weise entstandene Gebräu wurde gesiebt und in Tonkrüge gefüllt, dabei, je nach Geschmack, mit Datteln oder anderen Aromastoffen wie Mohn und Honig versehen. Dattelmus diente auch als Hefequelle und Würzmittel. Hopfen als Zutat war indes noch unbekannt.
Nach modernen Berechnungen hatte das ägyptische Bier einen Alkoholgehalt von maximal acht Prozent. Doch gab es auch wesentlich mildere Varianten, die einen größeren Konsum ohne ernsthafte Ausfallserscheinungen ermöglichten.
Im Zuge einer zunehmenden Erweiterung des beruflichen Spektrums gab es im Land am Nil auch bald eigene Brauereien, die für einen kontinuierlich expandierenden Markt produzierten. Die frühesten stammen noch aus der Zeit, bevor Ober- und Unterägypten unter den Pharaonen in einem einheitlichen Reich zusammengefasst wurden.
Eine der ersten Brauereien wurde in Hierakonpolis entdeckt, der „Falkenstadt“, wie sie später von den Griechen genannt wurde, bei den Ägyptern hieß sie Nechen. Sie lag rund 100 Kilometer südlich von Theben. Hier wurde schon 3700 v. Chr. Bier im großen Stil hergestellt. Nur wenig jünger ist eine Brauerei, die bei Tell el-Farcha im östlichen Nildelta zum Vorschein kam.
Industrielle Herstellung von Bier bei Abydos
Doch was Größe, Kapazität und Volumen der Produktion angeht, war eine andere Brauerei die absolute Nummer eins bei der Herstellung von Bier. Sie wurde erst vor wenigen Jahren bei archäologischen Forschungen entdeckt und sorgte sofort für einige Schlagzeilen, und dies nicht nur in der wissenschaftlichen Welt.
Bei Abydos, einem Ort im mittleren Ägypten am westlichen Ufer des Nil gelegen, konnte eine Anlage identifiziert werden, die alles bis dahin Bekannte in den Schatten stellte. Der Fundort selbst war nicht neu, doch erst jetzt gelang die richtige Deutung. Auf die Bierspur brachten Forscher die Unmengen von Bottichen, die, auf 20 mal 2,5 Meter verteilt, dazu dienten, mit den zu dieser Zeit schon bewährten Methoden Bier zu brauen. Das Besondere war der Ausstoß: Während eines einzigen Sudvorgangs, so ergaben die Berechnungen, wurden nicht weniger als 22 400 Liter produziert.
Die Großbrauerei gehört von der Datierung her wahrscheinlich in die Zeit des Pharaos Narmer, dessen historische Gestalt sich wie bei vielen frühen Herrschern des Nillandes hinter einem Dickicht von Mythen und Legenden verbirgt. Doch dürfte dieser Regent derjenige gewesen sein, der nach 3000 v. Chr. die Reichseinheit vollzog. Die Gründung der Großbrauerei von Abydos ging vielleicht auch auf seine Initiative zurück, und sie arbeitete dann sicher auch unter staatlicher Regie.
Allem Anschein nach kam das Bier, bevor es zum beliebten Volksgetränk für alle Gelegenheiten avancierte, zuerst im Rahmen von königlichen Grabritualen zum Einsatz, wie bei den regelmäßig wiederkehrenden Gedenkfeiern vor den Totentempeln. Der Pharao war den Ägyptern in allem Vorbild, und so fand Bier auch zunehmend bei privaten Gedenkfeiern Verwendung. Das lässt sich an bildlichen Darstellungen und Hieroglyphentexten aus den Nekropolen von Theben ablesen. Die Freunde und Angehörigen der Verstorbenen versammelten sich zu einem Festzug und begaben sich, festlich geschmückt und gekleidet, zu den Gräbern ihrer Verstorbenen. Dabei sprachen sie ordentlich dem in Krügen mitgebrachten Bier oder Wein zu.
Alkoholkonsum auch außerhalb religiöser Zeremonien
Anfangs noch eine religiöse Überzeugung, wandelte sich die Vorstellung, im Zustand des Rausches den irdischen Realitäten entrückt und den Toten näher zu sein, zum Alibi für feuchtfröhliche Feiern ohne kultischen Tiefgang. Die Folgen teils exzessiven Alkoholkonsums sind auf manchen Darstellungen festgehalten, wo sich neben Szenen, bei denen die Teilnehmer ordentlich dasitzen und den Service der Bediensteten genießen, auch Bilder befinden, die Gäste beim Kampf mit den negativen Auswirkungen von zu viel Bier oder Wein zeigen.
Gefeiert wurde in Ägypten aber nicht nur an den Gräbern. Die Ägypter hatten eine ausgeprägte Festkultur, nahezu jeden Tag gab es irgendwo im Land eine Feier für eine Göttin oder einen Gott. Der griechische Historiker Herodot, der im 5. Jahrhundert v. Chr. das Land am Nil bereiste und dabei viel über das Alltagsleben auch in pharaonischen Zeiten erfuhr, schreibt: „Festversammlungen, Prozessionen und Festzüge mit dem Darbringen von Gaben haben in aller Welt zuerst die Ägypter veranstaltet.“ Und er fügt mit Blick auf religiöse Praktiken in Griechenland hinzu: „Die Ägypter veranstalten Feste nicht nur einmal im Jahr, sondern öfter und überall.“
Dass auch bei den Götterfesten alkoholische Getränke in Strömen flossen, ergab absolut Sinn. Denn für die Ägypter waren Wein und Bier Geschenke der Götter. Speziell machten sie den universal einsetzbaren, multifunktionalen Osiris für die Existenz dieser flüssigen Substanzen verantwortlich.
Osiris war der Gott des Lebens und des Todes. Er war auch der Gott der Fruchtbarkeit und in dieser Eigenschaft zuständig für alle Abläufe in der Natur. Nach dem Mythos wurde er von
seinem Bruder Seth ermordet und zerstückelt in den Nil geworfen. Mit der alljährlichen Nilüberschwemmung wurde er zusammen mit der ganzen Vegetation zu neuem Leben erweckt.
Bei einer solchen universalen Kompetenz war es klar, dass Osiris auch die Lizenz zur Bierproduktion besaß. Was der griechische Historiker Diodor im 1. Jahrhundert v. Chr. über die diesbezügliche Rolle des kundigen Gottes aussagte, hatte auch für die Zeit der Pharaonen Gültigkeit: „Wenn es in einem Land keinen Weinstock gibt, so lehrte er, wie man ein Getränk aus Gerste bereitet, das an Aroma und Stärke dem Wein beinahe gleichkommt“.
Die Verstorbenen, die sich nach der Vorstellung der Ägypter dem Totengericht des Osiris zu stellen hatten, wurden von diesem, wie es in den Totentexten heißt, „mit Brot und Bier“ empfangen. Bei den Begräbnissen brachten die Angehörigen auch Brot und Bier als Opfergaben für Osiris mit.
Wie sehr bei den Festen für die Götter dem Alkohol zugesprochen wurde, zeigt auch der Umstand, dass eines dieser Feste, das in vielen Teilen Ägyptens kurz nach dem Jahreswechsel gefeiert wurde, den entwaffnend schlichten Namen techi führte, was nichts anderes als „Trunkenheit“ heißt. Und gleichermaßen bezeichnend ist, dass es eine eigene Biergöttin gab. Sie trug den Namen Tjenemit und war gewissermaßen die operative Ergänzung zu Osiris, der als Lehrmeister bei dem Anbau von Bier galt. Die Beinamen der Tjenemit – „die das Bier braut“ oder „die das Bier herbeibringt“ – zeigen an, dass Tjenemit die segensreiche Erfindung des Osiris technisch umsetzte.
Ägypter sind bekannt für ihre häufigen Feiern
Besonders hoch her ging es bei den Festen der Göttin Hathor, die schon von ihrem Kompetenzprofil her – sie war die Göttin der Schönheit, der Fruchtbarkeit, der Musik, des Tanzes und des Rausches – bestens als Medium für Ausschweifungen geeignet war. Ihr Zentrum lag in Dendera, wo ihr sehr gut erhaltener Tempel auch heute noch bewundert werden kann. Bei den rauschenden Festen führte dann wiederum Tjenemit das Regiment, von der es heißt, sie sei diejenige gewesen, „welche die Gebieterin von Dendera nach Belieben ihres Herzens trunken macht“.
Die Ägypter feierten aber nicht nur bei den Zeremonien für die Toten oder den Festen für die Götter. Auch privat erfreuten sie sich an Tanz, Musik und Geselligkeit, und diese Freude am Feiern ging durch alle Schichten der Gesellschaft. Der Unterschied war nur, dass der hart arbeitende Bauer seltener Gelegenheit dazu hatte als der reiche Beamte des Pharaos. Und eher für Letzteren galt denn auch eine Devise, die sich in einer Grabinschrift aus der 18. Dynastie erhalten hat: „Vergnüge dich, solange du kannst, denn der Tod ereilt dich auf jeden Fall.“
Auch sonst waren die Feiern immer ein wenig getrübt durch den Gedanken an die Vergänglichkeit der irdischen Existenz. Herodot berichtet von Banketten der „Wohlhabenden“, dass ein Mann, vermutlich der Gastgeber, nach dem opulenten Mahl einen Holzsarg mit einer Mumie hervorholte und sie den Trinkgenossen mit den Worten präsentierte: „Schau den an, trink und freue dich. Denn bist du tot, bist du wie der.“ Da blieb nichts anderes übrig, als einen weiteren tiefen Schluck aus dem Bierkrug zu nehmen.
Oder man trank den Wein oder das Bier mit einem Strohhalm direkt aus dem Krug, wie es die ägyptische Darstellung eines Gastmahls (siehe Abbildung auf dieser Seite) zeigt, bei der ein Gast aus Syrien auf diese Weise ein alkoholisches Getränk (vermutlich Wein) konsumiert.
Nicht immer aber konnte man bei Betrunkenheit als Alibi anführen, den Göttern näher sein zu wollen. Es gab auch so etwas wie den anlasslosen Rausch, und dieser war gesellschaftlich diskreditiert.
Erhalten ist die Mahnung eines Pädagogen, dem der unsolide Lebenswandel eines Schülers zu Ohren gekommen war und der ihm dafür gehörig die Leviten las: Statt sich den Schreibübungen zu widmen, ergehe er sich in Vergnügungen; er wandele von Gasse zu Gasse, rieche nach Bier; das Bier vertreibe die Menschen aus seiner Nähe; er gehe ins Bordell, sei mit Öl eingerieben. Und dann der finale Satz: „Du torkelst und fällst auf den Bauch, du bist mit Unrat gesalbt.“
Vergorenes Getreide ist ein Grundnahrungsmittel
Aber so weit musste es natürlich nicht kommen, wenn man den Biergenuss im Griff hatte. Im Normalfall, im Alltag, war Bier für die meisten Ägypter kein Rauschmittel, nicht einmal ein Genussmittel, sondern ein Grundnahrungsmittel. Wegen seines hohen Sättigungsgrades war es die ideale Ergänzung zum Brot.
Brot und Bier – diese Formel taucht deswegen auch in den profanen Texten der Ägypter sehr häufig auf. Die Hieroglyphe für „Mahlzeit“ bestand aus den Zeichen für Bier und Brot. Mütter gaben ihren Kindern als Pausengetränk Bier mit auf den Weg in die Schule, das dann natürlich einen geringeren Prozentsatz an Alkohol aufwies. Auch die Erwachsenen, Männer wie Frauen, tranken Bier als Alltagsgetränk.
Manche Arbeiter erhielten als Lohn Bier statt des üblichen Getreides. Bei der Arbeit trugen sie das Getränk in kleinen Krügen oder Flaschen bei sich. Weil das Bier leicht sauer wurde, mussten sie, wie alle anderen Konsumenten, darauf achten, dass die Behältnisse gut verschlossen waren.
Das war vor allem empfehlenswert, wenn man das Bier aus dem Ausland bezog. Manche Ägypter, besonders die mit snobistischer Veranlagung, bevorzugten das syrische Bier, obwohl das Produkt der Brauer aus dem Nilland ebenfalls sehr hochwertig war. Gut verschlossen musste das alkoholische Getränk auch sein, wenn es sich bei diplomatischen Reisen ins Ausland als Gastgeschenk im Gepäck befand.
Nicht auszuschließen ist, dass es unter den Bierbrauern und Bierverkäufern in Ägypten auch schwarze Schafe gab. Im Babylon des Königs Hammurapi I., der im 18. Jahrhundert v. Chr. regierte, war dies offensichtlich der Fall. Im „Codex Hammurapi“, der ersten großen Gesetzessammlung der Geschichte, findet sich der Passus, dass, wenn eine Wirtin für Bier zu hohe Preise forderte, sie „verurteilt und im Wasser ertränkt“ werden sollte.
Die erzieherische Wirkung dieser drakonischen Strafe muss beträchtlich gewesen sein, und die Biertrinker von Babylon durften sich dank ihres strengen Monarchen künftig sicher über die zivilen Preise gefreut haben.
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