Mit dem Sieg gegen die spanische Armada 1588 sprengte England rechtzeitig die Ketten, die es am Wettlauf der europäischen Mächte um Kolonien in der ganzen Welt hätten hindern können. Die ersten Besitzungen sicherte sich die junge Seemacht jenseits des Atlantiks, in Nordamerika und der Karibik. Unter Georg III. (1760 – 1820) gingen zwar die Kolonien in Nordamerika verloren, dafür eroberte die Ostindien-Kompanie nach und nach den gesamten indischen Subkontinent; die reiche Kolonie sollte zum Juwel des Empire werden. Dem eigenen Anspruch, zuvörderst weltweit Zivilisation verbreiten zu wollen, wurden die Briten nie gerecht. Politische und wirtschaftliche Interessen hatten immer Vorrang.