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Christus folgen – Gott suchen
Norbert von Xanten wurde in eine Welt der religiösen Um- und Aufbrüche hineingeboren. Die Lust am niemals abgeschlossenen Lebensexperiment begleitete ihn. In seiner rigorosen Gottessuche war er ein Kind seiner gärenden Zeit – wenn auch ein außergewöhnliches und einzigartiges.
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An der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert wurde die lateinische Welt von einer gewaltigen Dynamik ergriffen. Es war die bedeutendste Umwälzung in Europa vor der Reformationszeit im 16. Jahrhundert und vor den Revolutionen um 1800. Um 1100 wurden allerdings nicht die Grundfesten der sozialen Ordnung durchbrochen, auch wenn sich Bürgertum und Städte machtvoll in die Geschichte drängten. Kennzeichnend waren vielmehr die Erschütterung der Autoritäten, radikale Lebensexperimente auf den Wegen der Menschen zu Gott und neue Formen des Denkens, Verstehens, Argumentierens.
Damals wurde das Verhältnis vom Heiligen und vom Weltlichen neu bestimmt. Das aus dem Frühmittelalter überkommene Mönchtum musste den Wettstreit mit neuen religiösen Gemeinschaften aushalten. Und das Vertrauen auf die Kraft der menschlichen Vernunft revolutionierte das Wissen, Voraussetzung für die Ausbildung der Universitäten.
Die neue Vielfalt und das Wegbrechen der Eindeutigkeit mussten mühsam eingeübt werden. In einer zutiefst religiös geprägten Welt glaubten die Menschen zwar, dass Gott die Wahrheit war. Doch wie wollte man im Zank der irdischen Autoritäten die eine Wahrheit noch finden? Plötzlich mussten sich die Menschen entscheiden: Wer hatte recht und wer unrecht? Was war richtig und was falsch?
So wuchs das Vertrauen auf die Kraft der eigenen Seele und des Herzens. Auch wenn die Menschen in ihren Gemeinschaften gebunden blieben, trat das Individuum zunehmend hervor. Nicht mehr Autoritäten oder Gewohnheiten leiteten allein die Gottessuche. Es kam jetzt auf den Einzelnen an, auf sein Wissen und sein Gewissen. Das war eine Weichenstellung für Europas Geschichte. Beispielhaft werden hier die Herausforderungen in zwei Ereignissen des Jahres 1076 aus der großen und der kleinen Welt verknüpft.
1076 – Der Erdkreis erzittert: Papst und König ringen um die Vorherrschaft
1076 wurde zum Jahr der Konfrontation zwischen Papst und römischem König. Es ging um Vorrang und Gehorsam. An der Kurie hatte die Besinnung auf die Würde des Priestertums ein neues Selbstvertrauen befördert. Damals lösten sich die Päpste aus der Kirchenherrschaft der römischen Könige und Kaiser. Papst Gregor VII. (1073–1085) fixierte seine Ansprüche in 27 prägnanten Leitsätzen (Dictatus papae). Der Nachfolger des Apostelfürsten Petrus präsentierte sich als Herr der Kirche und als Fürst der Menschenkinder. Aus seiner Sicht galt sein Vorrang überall. Die römische Kirche sollte über den richtigen Glauben entscheiden. Sie habe niemals geirrt und werde auch in Zukunft gemäß dem Zeugnis der Heiligen Schrift niemals irren.
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Der Kampf mit dem römisch-deutschen König Heinrich IV. (1056–1106) entzündete sich am Streit um die Besetzung des Erzbistums Mailand. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Könige und Kaiser Bischofseinsetzungen als ihr traditionelles Recht vorgenommen. Heinrichs Vorgänger verstanden sich als Mittler zwischen Gott und den Menschen und forderten von Papst und Kirche Unterordnung ein. Dagegen setzte der Papst nun die Eigenständigkeit der Kirche und erklärte den König zum Laien, der für seinen Weg zum Heil die Wegbereitung der Priester benötige.
Hier ging es um mehr als die Einsetzung (Investitur) von Geistlichen. Vielmehr rang man mit Worten und Waffen um das Verhältnis von Kirche und Welt, von Religion und Politik. Es sollte Jahrzehnte dauern, bis die Streitparteien wieder zum friedlichen Mit- und Nebeneinander fanden. Ruhe im Reich stellte erst jener Ausgleich her, der später als „Wormser Konkordat“ bezeichnet wurde. Papst und Kaiser versprachen sich 1122 Frieden und fanden einen Kompromiss. Neun Monate zuvor hatte Norbert von Xanten seine neue Lebensgemeinschaft in Prémontré (östlich von Laon, Departement Aisne) begründet. Die zeitliche Nähe war nur Zufall. Doch das Experiment vollzog sich im Schatten der universalen Konflikte.
In der Eskalation hatten die römisch-deutschen Könige und Kaiser dem päpstlichen Selbstbewusstsein gedanklich wenig entgegenzusetzen. In einer Welt, die sich gerade im dialektischen Abwägen einübte, wirkte das bloße Beharren auf Gottesgnadentum oder Erbanspruch am väterlichen Reich etwas dürftig. 1076 verhängte Gregor VII. den Kirchenbann über Heinrich IV. und stieß ihn aus der christlichen Gemeinschaft aus. Zudem verbot er ihm die Ausübung der Königsherrschaft und löste die Untertanen von ihren Treueiden.
In kurzer Zeit stürzten die Fundamente der Monarchie ein. Bischof Bonizo von Sutri (gest. um 1094), ein Parteigänger Gregors VII., notierte: „Nachdem die Bannung des Königs an die Ohren des Volkes gelangt war, erzitterte unser ganzer römischer Erdkreis.“ Nur mit Mühe konnte sich der König durch einen Bußakt in Canossa aus dem Bann befreien.
In Kirche und Reich gab es bald konkurrierende Oberhäupter: Papst und Gegenpapst, Bischof und Gegenbischof, König und Gegenkönig, Herzog und Gegenherzog. Ein Augsburger Geschichtsschreiber brachte es so auf den Punkt: „Oh beklagenswertes Aussehen des Reichs! Wie in einer Komödie zu lesen ist ‚Alle sind wir verdoppelt‘, so sind die Päpste verdoppelt, die Bischöfe verdoppelt, die Könige verdoppelt, die Herzöge verdoppelt.“ Jede und jeder musste sich in dieser verstörenden Zeit selbst entscheiden. Faule Kompromisse zählten nicht. Auf dem Spiel standen vielmehr der richtige Weg zum Himmelreich sowie die Entscheidung zwischen Seligkeit oder Verdammnis.
1076 – Allein der Mensch vor Gott: der Weg Stephans von Muret
1076 zog Stephan von Muret, ein Adelsspross, in die Wälder bei Limoges (Departement Haute-Vienne, Frankreich) und versammelte in der Einöde eine Schar von Anhängern. Allein und ohne Mittler der Kirche legte Stephan das Gelübde ab, sein Leben künftig Gott zu weihen. Der Mensch trat damit unmittelbar vor seinen Schöpfer und versprach ein neues Leben „im Urkern des christlichen Glaubens“ (Gert Melville). Für seine kleine Gemeinschaft brauchte Stephan neue Regeln und setzte sich von den bestehenden Klöstern ab, die unter der Regel des heiligen Benedikt lebten. Nur das Evangelium Christi galt als „Regel der Regeln“, denn allein mit Christus gelange man zum Himmelreich, meinte Stephan.
Der Bruch mit dem etablierten Klosterleben vollzog sich polemisch: Stephan lehrte, dass man dort Größe, Köstlichkeit und Besitz finde, bei ihm dagegen nur Kreuz und Armut. Deshalb war seinen Anhängern alles verboten, was über das absolute Lebensminimum hinausging. Sie seien schon auf Erden tot, und deshalb genüge ihnen nur so viel Landbesitz, wie die Bestattung ihres Leichnams erfordere. Nichts Irdisches dürfe man sich sichern, auch keine Urkunden zum Nachweis von Besitz. Sollte jemand etwas von ihnen fordern, wäre es ohne Prüfung der Rechtmäßigkeit sogleich zu gewähren.
Nach Stephans Tod 1124 zog seine Gemeinschaft von Muret nach Grandmont (Departement Haute-Vienne). Die Regel war das Fundament, auf dem sich der Ordensverband der Grammontenser in Frankreich verbreitete, gefördert von den Päpsten und bewundert von den Zeitgenossen. 65 Jahre nach seinem Tod wurde der Ordensgründer von Papst Clemens III. (1187–1191) heiliggesprochen.
Stephans Ausstieg gehörte in eine Kette radikaler Brüche mit mönchischen Gewohnheiten. Den Beginn hatte Romuald von Camaldoli (gest. um 1027) gemacht. Charakteristisch für ihn wie für Spätere wurden das Ausprobieren, das Umherziehen, die mehrfachen Neustarts. Gewiss waren Menschen auch schon vorher ausgebrochen. Doch die Aussteiger des 11. Jahrhunderts begeisterten ihre Zeitgenossen. Der Losung, nackt dem nackten Christus zu folgen, kamen zwar nur wenige nach. Umso größer war aber die Bewunderung der anderen.
Johannes Gualbertus oder Gunther von Niederaltaich, beide aus adliger Familie, gingen ebenso in die Kirchengeschichte ein wie Bruno (gest. 1101), der nach glänzender Kirchenkarriere in ein Tal bei Grenoble zog und dort die Grande Chartreuse gründete, das Mutterkloster des Kartäuserordens. Völlige Einsamkeit wurde zum Lebensmotto seiner Gemeinschaft, die in kleinen Einzelzellen die innere Seele zu Gott ausrichtete. Die „große Stille“ in diesen Kartausen fasziniert die Menschen bis heute.
Mönchische Abgeschiedenheit oder priesterliche Zuwendung?
Die Abgrenzungen von den reichen Klöstern ebenso wie zum Getriebe der Welt waren bunt, facettenreich, erfolgreich. Charismatische Aussteiger folgten den Idealen christlicher Eremiten: Am Anfang stand die Abschottung von den Menschen. Dieses rigorose Vorbild zog Anhänger an. Ihre Gemeinschaft wurde durch Regeln geformt, deren Niederschrift Dauer begründete und die Erinnerung an die Gründergestalten wachhielt.
Das oppositionelle Leben und Denken vollzog sich in stetigen Kontroversen, weil die Aufbrüche des 11. Jahrhunderts das traditionelle religiöse Leben (vita religiosa) auflösten. Man hat diese neue Vielfalt als „Ordensfrühling“ bezeichnet. In ihm stritt man über die richtige Ausgestaltung der Wege zu Gott. Fand man ihn eher in der Vereinzelung oder im Zusammenleben? War die mönchische Abgeschiedenheit im Kloster besser als die priesterliche Zuwendung zu den Menschen durch predigende Kleriker, die sich unter der Regel des heiligen Augustinus zusammenfanden (kanonikale Lebensform)? Welche Regel imitierte das urchristliche Vorbild besser, das Jesus mit seinen Jüngern vorgelebt hatte? Welche Gebräuche waren gottgefälliger? Welche Qualität und welche Farbe sollten die Gewänder der Mönche und Nonnen haben?
Schon früh hatte Bischof Ivo von Chartres (gest. 1115/16) einen Mann namens Rainald vor der Einsamkeit gewarnt. Im Eremitentum sei das Leben nur vom eigenen Gutdünken gelenkt. Rainald hatte scharf geantwortet, Jesus sei allein auf einen Berg gegangen, um zu beten. Gierig, gefräßig und verkommen seien die Mönche in den etablierten Klöstern. Sie lebten nach Art der Pharisäer. Nur wer diese Klöster verlasse, könne überhaupt sein Seelenheil erlangen.
Solche Erosionen spornten auch die Gescholtenen an. Im burgundischen Kloster Cluny (Departement Saône-et-Loire) hatte die frühmittelalterliche Lebensform der Mönche im 10. und 11. Jahrhundert einen Höhepunkt erlebt. In der Freiheit der Kirche von weltlicher Gewalt lag das Unterpfand einer historischen Neubesinnung. So bildete sich ein gewaltiger Verband abhängiger Klöster, die dem Abt von Cluny unterstanden. Wer als Mönch in Cluny eintrat, ließ alles hinter sich und begab sich in einen beständigen Gottesdienst.
Das Erfolgsmodell Cluny und der Weg der Zisterzienser
Gottes Größe spiegelte sich im prächtigen Klosterbau. Dem himmlischen Jubel der Engel entsprachen die beständigen Eucharistiefeiern der Mönche. Der Mönch Rudolf Glaber hielt im 11. Jahrhundert begeistert fest, wie so die menschlichen Seelen vor den Dämonen gerettet würden. So beschenkten unzählige Förderinnen und Förderer Cluny, weil sie bei den Mönchen die Fürsorge für ihre Seelen in besten Händen glaubten. Seit 1088 wurde in Cluny die dritte Klosterkirche errichtet. Sie wuchs als größtes Bauwerk der damaligen Christenheit in den Himmel. Selbst die heute nur noch spärlich erhaltenen Reste lassen uns die einstige Pracht erahnen.
Als in Cluny die Gottesburg entstand, begann 100 Kilometer nördlich im burgundischen Cîteaux (Departement Côte-d’Or) die Geschichte eines neuen Ordens. 1098, vielleicht am Tag des heiligen Benedikt, zog eine kleine Schar von Mönchen unter Abt Robert von Molesme (gest. 1111) in ein neues Kloster. Hier, in der Einöde, wollten sie ihre Ideale klösterlichen Lebens in Gebet, in Armut und in harter Handarbeit realisieren, wollten die besseren Mönche nach der Regel des heiligen Benedikt sein. Der unstete Robert taugte allerdings wenig als charismatische Gründergestalt. Erst der spätere Zisterzienserabt Bernhard von Clairvaux (gest. 1153) wurde als prägende Gestalt des Ordens berühmt und verschaffte ihm große Geltung. Bald galten die Zisterzienser als das Erfolgsmodell religiösen Lebens im 12. Jahrhundert.
Wie in einem Schneeballsystem von Mutter- und Tochterklöstern expandierte der Orden von Cîteaux aus über die vier Primarabteien La Ferté, Pontigny, Morimond und Clairvaux in die gesamte lateinische Christenheit. Schon 50 Jahre nach dem Aufbruch von 1098 gab es 340 Klöster, am Ende des Mittelalters waren es mehr als 700.
Auch die Anziehungskraft auf Frauen war immens, obwohl sich die männliche Führung bei der Bewilligung oder Integration von Frauenklöstern schwertat. Später notierte Jakob von Vitry (gest. 1240), die Zahl der zisterziensischen Frauenklöster sei so groß wie die Zahl der Sterne am Himmel. Harte Arbeit und strenge Disziplin ließen die Mönche nicht alt werden. Doch ihr Alternativmodell, das unwegsame Regionen in blühende Landschaften verwandelte, faszinierte neben dem alten Adel auch neue aufsteigende Gruppen in Ministerialität und Bürgertum. So erhielten die Zisterzienserklöster trotz ihres Armutsideals gewaltige Schenkungen.
Anders als die Cluniazenser mit ihrer strikten Zuordnung aller Priorate unter den Abt von Cluny gaben die Zisterzienser den Klöstern Autonomie und bauten auf die Kollegialität der Äbte und Äbtissinnen. Den Zusammenhalt garantierten Überprüfungen der Tochterklöster durch ihre Mutter-klöster sowie ein regelmäßiges Generalkapitel, zu dem alle Äbte nach Cî-teaux kommen mussten. Zur verbindlichen Grundlage des klösterlichen Lebens erwuchsen normative Texte. In der vom dritten Abt Stephen Harding (gest. 1134) entwickelten und vom Papst genehmigten „Urkunde der Liebe“ (Carta caritatis) wurden die überall gültigen Prinzipien schriftlich fixiert. Die Beschlüsse der Generalkapitel entfalteten die Ideen zisterziensischer Uniformität. Obwohl die Klöster „in den verschiedenen Teilen der Welt“ lagen, blieben die Religiosen, die Ordensangehörigen, eine Einheit.
Norbert von Xanten: aus bewährten Bahnen zum Neuen
Das Leben der Religiosen um 1100 vollzog sich in neuer Vielfalt. Die verschiedenen Wege zu Gott führten zum Mit-, Neben- oder Gegeneinander der Gemeinschaften. Norbert von Xanten, ein Adliger vom Niederrhein, probierte fast alles aus, was die anderen Gottessucher seiner Zeit vorgelebt hatten. Am Anfang seiner Karriere standen die Normalität einer geistlichen Pfründe im ehrwürdigen Stift Xanten und die Nähe zu Kaiser und Papst. Eine Karriere als Reichsbischof hätte offen gestanden. Doch 1115 veränderte die Todesangst bei einem nahen Blitzeinschlag seinen traditionellen Lebensentwurf. Bußfertig zog Norbert in das Benediktinerkloster Siegburg. Er ließ sich zum Priester weihen und wandte sich den regulierten Kanonikern in Klosterrath bei Aachen zu.
Damit entschied er sich für die Regel des heiligen Augustinus. Solche Wechsel vollzogen sich noch in bewährten Bahnen. Doch dann kam der neuerliche Bruch, ein Leben zuerst als Eremit, schließlich als demütiger Wanderprediger, bekleidet mit Schaf- und Ziegenfellen. Jetzt eckte Norbert bei den Vertretern der Amtskirche an. Als barfüßiger und predigender Pilger zog er nach Südfrankreich. Christus allein, so hielt Norberts rühmende Lebensbeschreibung später fest, führte ihn. Sein Predigttalent und seine Spiritualität retteten ihn. 1118 stellte Papst Gelasius II. (1118/19) bei einer Begegnung in Saint-Gilles fest, dass Gottes Geist in Norbert wohne. Er vergab Norbert seine Sünden und erteilte ihm die die Erlaubnis, überall predigen zu dürfen.
Mit Verkündigung und Vorbildhaftigkeit begeisterte Norbert nun die Menschen in Nordfrankreich. Hier fand er glühende Anhänger; viele Männer wie Frauen liefen ihm zu. Der nächste Papst, Calixt II. (1119–1124), und der Bischof von Laon lenkten Norberts unstetes Wirken in beherrschbare Bahnen. Als Wirkungsstätte erhielt er Prémontré zugewiesen. Dort lösten er und seine rasch wachsende Anhängerschaft sich vollständig vom Irdischen. In Armut wollten sie nackt dem nackten Christus folgen. Damit begann im Doppelkloster der Männer und Frauen von Prémontré 1120/21 Norberts nächstes Lebensexperiment.
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