Mit der Übernahme des Erzbistums Magdeburg brüskierte Norbert von Xanten 1126 die Mitbrüder und -schwestern des jungen Ordens. Aus der klösterlichen Abgeschiedenheit trat er ins Licht der Reichsöffentlichkeit. Die Rigorosität dieses Schrittes passte zu seinem Charakter.
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Norbert soll Erzbischof von Magdeburg werden!“ Seine Mitbrüder in Prémontré trauten ihren Ohren nicht, als sie diese Kunde erreichte. Laute Rufe ertönten, erregte Diskussionen setzten ein. Schließlich machten sich lähmendes Entsetzen, Unverständnis über seine Entscheidung und Angst um die eigene Zukunft breit: „Wie kann er das nur tun? Warum lässt er uns im Stich? Weshalb verrät er die gemeinsamen Ziele?“ So ähnlich muss man sich die Reaktion seiner Mitstreiter vorstellen, als die Nachricht von der Übernahme des Magdeburger Erzbischofsamts durch Norbert von Xanten im Sommer des Jahres 1126 die Runde machte.
Was hatte Norbert nicht alles auf sich genommen, um mit ihnen gemeinsam ein gottgefälliges Leben nach ihren Vorstellungen und in Abgeschiedenheit führen zu können? Als Sohn einer hochadeligen Familie aus den Rheinlanden war er in jungen Jahren Mitglied des hochangesehenen St. Viktor-Stifts in Xanten geworden und hatte dort eine glänzende Ausbildung erhalten. Schon früh war sein Talent dem Kölner Erzbischof Friedrich I. (1100–1131) aufgefallen. 1110/1111 nahm er Norbert mit, als er den König – es war Heinrich V. (1106–1125) – nach Rom begleitete.
Aufsehenerregende Geschehnisse erlebte Norbert dort mit eigenen Augen: Hochemotionale Verhandlungen um eine grundlegende Neuausrichtung des Verhältnisses zwischen Kaiser und Papst in der Peterskirche scheiterten. Es kam zum Eklat: Die Kaiserkrönung wurde kurzerhand abgeblasen. Heinrich V. ließ Papst Paschalis II. (1099–1118) und alle Mitglieder des Kardinalskollegiums, derer er habhaft werden konnte, handstreichartig inhaftieren. Die Haftverhältnisse waren erbärmlich. Zwei Monate später willigte der Papst in den Vertrag von Ponte Mammolo ein. Darin gestand er dem deutschen König das volle Investiturrecht zu, die Ernennung von Bischöfen und Erzbischöfen, und verhieß ihm die Kaiserkrönung.
Welche Wirkung diese Ereignisse auf Norbert hatten, wissen wir nicht. Doch sein scheinbar vorgezeichneter Weg nahm in den folgenden Jahren mehrere überraschende Wendungen. Ins Reich zurückgekehrt, entsann sich Heinrich V. Norberts, als im Jahre 1113 der Bischofssitz von Cambrai neu zu besetzen war. Norbert lehnte ab. Warum, ist nicht bekannt. Im Jahre 1115 ließ er sich zum Priester weihen. Ein Bekehrungserlebnis soll vorausgegangen sein.
Die Reformen der Siegburger Mönche, die nach einem strengeren gemeinschaftlichen Leben strebten, weckten Norberts Interesse. Für längere Zeit weilte er unter ihnen. Es folgte der Bruch mit den Xantener Brüdern von St. Viktor. Norbert strebte nach Unabhängigkeit. Mit einigen Gleichgesinnten führte er nahe Xanten ein Leben als Einsiedler – predigend und Buße tuend. Konflikte mit den kirchlichen Obrigkeiten waren die Folge. In Fritzlar musste er sich auf einer kirchlichen Versammlung vor einem päpstlichen Bevollmächtigten dafür verantworten. Seine Lebensweise wurde nicht gebilligt. Nun ließ Norbert all seine Besitzungen und Pfründen hinter sich und floh nach Südfrankreich.
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Bei Papst Gelasius II. (1118–1119) fand er schließlich ein offenes Ohr. Er durfte sein Leben als Wanderprediger fortsetzen. Und er fand Anhänger. Hugo von Fosses, er sollte Norbert später an der Spitze von Prémontré nachfolgen, war einer von ihnen. Leicht war es weiterhin nicht. Die Bischöfe der von ihm bereisten Gegenden nahmen Anstoß an diesem „Radikalreformer“, der sich so ungeniert über die althergebrachte Ordnung hinwegsetzte, sie offen in Frage stellte und damit immer mehr Gläubige in seinen Bann schlug. Unter dem Einfluss des neuen Papstes Calixt II. (1119–1124) und der Vermittlung des Bischofs von Laon willigte Norbert im Jahre 1120 schließlich ein, sich in Prémontré niederzulassen. Im Winter 1125/1126 zog er erneut nach Rom. Papst Honorius II. (1124–1130) billigte nun ganz offiziell die Lebensweise der neuen, ganz auf Norbert zugeschnittenen Gemeinschaft. Nun – endlich! – schien alles geregelt.
In Magdeburg kehrt der neue Erzbischof mit eisernem Besen
Doch dann folgte Norbert vollkommen überraschend dem Ruf des neuen Königs, Lothar III. (seit 1125) und späteren Kaisers (1133–1137) auf den Magdeburger erzbischöflichen Stuhl. Das Bistum Würzburg hatte er zuvor abgelehnt. Sein Entschluss, den „Ausstieg vom Ausstieg“ zu vollziehen und eines der höchsten kirchlichen Ämter des deutschen Reichs des Mittelalters zu übernehmen, nachdem er zuvor noch die kirchliche Hierarchie in Frage gestellt und Armut gepredigt hatte, mutet befremdlich an. Über die Gründe dieses Schritts rätselt die Wissenschaft bis heute – ebenso wie damals seine verstört in Prémontré zurückgelassenen Mitbrüder und Mitschwestern.
Radikal wie immer, brach Norbert den Kontakt zu Prémontré ab. Dorthin zurückgekehrt ist er bis an sein Lebensende nicht mehr. Kein Brief von ihm an die einstige Gemeinschaft hat sich erhalten. Immerhin: Einige seiner Vertrauten von dort nahm er mit. Anselm (später Bischof von Havelberg, danach Erzbischof von Ravenna), Evermod (später Bischof von Ratzeburg) und Wigger (später Bischof von Brandenburg) sind darunter die prominentesten.
Was Norbert tat, tat er gründlich. Bereits sein Einzug in Magdeburg war spektakulär: Zunächst auf einem Esel reitend, dann aber barfuß und in härenem Büßergewand soll er vor den Toren der Stadt erschienen sein. Damit ging der Ärger schon los. Der Einlass wurde ihm zunächst verwehrt. Norbert setzte sich jedoch durch. Ein neuer Wind wehte von nun an in der Stadt des großen Kaisers Otto. Norbert kehrte mit eisernem Besen. Mit dem Schlendrian innerhalb der geistlichen Gemeinschaften sollte es alsbald ein Ende haben.
Wer sich nicht fügte, musste weichen. Die Konventualen (stimmberechtigte Mitglieder eines Konvents) des Klosters Unser Lieben Frauen bekamen dies zu spüren. Norbert warf ihnen Streitereien und den sorglosen Umgang mit dem Besitz des Klosters vor. Er löste ihre Gemeinschaft kurzerhand auf. An ihre Stelle traten die prämonstratensischen Begleiter Norberts.
Dieses rigorose Vorgehen gegen vermeintliche oder tatsächliche Missstände und das harte Regiment des neuen Erzbischofs gefiel den Magdeburgern nicht. Sie rebellierten. Tätliche Angriffe gegen Norbert waren die Folge. Mit knapper Not entging er einem Mordanschlag. Seine Reaktion war hart und unmissverständlich: Er verhängte den Bann über die Stadt. Alle gottesdienstlichen Handlungen und Sakramentspenden wurden eingestellt. Nach rund sechs Wochen war der Widerstand gebrochen. Die Magdeburger dienten Norbert fortan „treu und ergeben“ – so ist in der Geschichte der Magdeburger Erzbischöfe zu lesen.
Konkurrenz duldete Norbert generell nicht. Der Bamberger Bischof Otto (1102–1139) bekam dies zu spüren. Zwar wurde er im Sommer 1128 ehrenvoll in Magdeburg empfangen, als er aber seine Pläne offenbarte, war es mit der Freundlichkeit vorbei. Zu den Slawen wollte Otto ziehen und dort den christlichen Glauben verkünden. Diese Gegenden waren Norberts Beritt. „Beritt“ ist in diesem Falle wörtlich zu verstehen, zählte die Visitation des Bistumssprengels, aber auch jener zu seiner Kirchenprovinz zählenden Gebiete doch zu den herausragenden Pflichten eines Erzbischofs.
Dies scheint Norbert dem Bamberger Kollegen unmissverständlich klar gemacht zu haben. Otto ließ sich davon nicht aufhalten. Er zog weiter Richtung Norden. Die Bewohner der Stadt Havelberg wollten ihn nicht einlassen – sie waren aufgebracht über Norbert. Hart laste das Joch seiner Herrschaft auf ihnen. Lieber würden sie den Tod annehmen als sich dessen Lehre und Knechtschaft zu beugen, schleuderten sie Otto entgegen. Schließlich ließen sie Otto dennoch ein, lauschten seinen Worten und erklärten sich zur Taufe bereit. Danach zog Otto weiter.
Norbert reagierte – in doppelter Hinsicht: Im Herbst 1128 erwirkte er, dass König Lothar Otto zum Abbruch seiner Missionsreise aufforderte. Und im Jahre 1129 erhob Norbert Anselm, seinen Mitstreiter aus den Zeiten von Prémontré, zum neuen Bischof von Havelberg. Mögliche Konkurrenten wie Otto von Bamberg wies er damit in die Schranken und untermauerte unmissverständlich seinen Anspruch auf dieses Gebiet. Weitere Aktivitäten zur christlichen Erschließung des Nordens seines Erzbistums unternahm Norbert nicht.
Und Anselm? Nach der Eroberung Havelbergs während des Wendenkreuzzugs von 1147 nahm er seinen Bischofssitz wohl erstmals in Augenschein. Doch er blieb nicht, Bischof von Havelberg war er nur dem Namen nach. In düstersten Farben schilderte er das dortige Leben, nachdem er sich 1148 noch einmal für einige Zeit vor Ort aufgehalten hatte. Er zog den Dienst für das Königtum den Mühsalen im abgelegenen Havelberg vor. Lothar III., Konrad III. (1138–1152) und Friedrich I. Barbarossa (1152–1190) – für sie alle fungierte er als Ratgeber und Gesandter und begleitete sie auf ihren Reisen. Den Ruhm, das Bistum zu neuem Leben erweckt zu haben, beanspruchte er dennoch für sich. Anselm strebte letztlich nach höheren Weihen. 1155 war er endlich am Ziel: Kaiser Friedrich I. Barbarossa erhob ihn zum Erzbischof von Ravenna.
Permanent unterwegs als Berater von König Lothar III.
Auch Norbert hielt es nicht lange in Magdeburg. Die Nähe des Königs lockte. Seit Oktober 1126 begleitete er König Lothar – mitunter monatelang – auf dessen Reisen: Straßburg, Halberstadt, Würzburg, Aachen, Goslar, Corvey, Lüttich, Reims, Rom und Oberitalien, Basel, Köln – so lauteten die Stationen. Europaweit war Norbert unterwegs und damit meistens fernab seines Bischofssitzes. Die Magdeburger Kirche musste die Kosten für diese Reisen im Königsdienst aufbringen. Und die waren erheblich. Vereinzelt gelangen Norbert Gebietstausche, die für das Erzbistum von Vorteil waren. Vom Papst erhielt er mehrere Besitzbestätigungen für seine Kirche und überdies zwei Privilegien, die dem Magdeburger Erzbischof die Metropolitangewalt über die polnischen Bistümer zugestand.
Er wäre damit zum Herrn über die polnische Kirche geworden. Es blieb jedoch bei leeren Worten: Die polnischen Bischöfe folgten entsprechenden Ladungen nicht, und die Angelegenheit verlief schließlich im Sand. Bei Papst Innozenz II. (1130–1143) genoss Norbert höchste Wertschätzung. Wohl schon bald nach seiner strittigen Wahl zum Papst hatte Innozenz an Norbert schreiben lassen. Dieser solle seinen Einfluss auf König Lothar geltend machen, damit jener möglichst rasch nach Rom ziehe, um die Dinge zugunsten Innozenz’ zu richten. Das sollte noch dauern, doch in der Zwischenzeit trommelte Norbert tatkräftig für Innozenz.
Als Lothar dann im August 1132 von Würzburg aus nach Italien zog, war Norbert an seiner Seite. Er amtierte an Stelle des Kölner Erzbischofs sogar als Erzkanzler. Vielleicht auf Norberts Rat hin fand schließlich am 4. Juni 1133 in der Laterankirche (St. Peter war von den Anhängern Anaklets II., des Gegenpapstes, besetzt) die Kaiserkrönung Lothars statt. Ein willfähriger Gefolgsmann des Kaisers war Norbert dennoch nicht. Als dieser kurz danach das Recht auf die Investitur, die Einsetzung von Bischöfen, für sich forderte, widersetzte er sich diesem Ansinnen.
Auch nach der Rückkehr aus Italien weilte Norbert an Lothars Seite, mindestens bis zum Fest der Erscheinung des Herrn (Epiphanie) am 6. Januar 1134. Lothars Dank für dieses jahrelange Engagement blieb überschaubar. Kompensation in Form königlicher Schenkungen, wie das in früheren Zeiten – aber auch später – vielfach üblich war, erhielt Magdeburg nicht. Die materiellen Belastungen von Norberts Königsdienst lasteten noch längere Zeit schwer auf dem Erzbistum.
Bereits schwer erkrankt, kehrte Norbert schließlich Ostern 1134 nach Magdeburg zurück. Am 6. Juni starb er. Der Streit um ihn ging weiter, in Form der Frage, wo der Erzbischof begraben werden sollte. Am Ende setzten sich die Prämonstratenser Unser Lieben Frauen durch. In ihrer Kirche, nicht im Dom, der Bischofskirche, wurde Norbert am 11. Juni beigesetzt. Trotz fast einwöchiger Aufbahrung in sommerlicher Hitze seien an seinem Leichnam keinerlei Anzeichen von Verwesung aufgetreten, hieß es – in der Interpretation der Zeit ein untrügliches Zeichen für seine Heiligkeit. Diese Erzählung wurde freilich erst etliche Jahre später niedergeschrieben.
Getreue tragen die Idee des Ordens weiter
Doch wie erging es in der Folgezeit Norberts Mitstreitern in Magdeburg? Von Anselm und seinem Königsdienst war bereits die Rede. Wigger, ebenfalls zu Zeiten Norberts nach Magdeburg gekommen, war spätestens seit 1135 Propst des Prämonstratenserkonvents Unser Lieben Frauen in Magdeburg. 1138 wurde er zum Bischof von Brandenburg erhoben, das seit seiner Gründung in der Zeit Ottos des Großen ein ähnlich schwieriges Schicksal durchlitten hatte wie das Bistum Havelberg. Wigger nahm sich seines Bischofssitzes tatkräftig an, obwohl er ihn erst nach der Wiedereroberung durch Albrecht den Bären 1157 in Besitz nehmen konnte. 1138/39 installierte er in Leitzkau einen Prämonstratenserkonvent.
Wohl 1147 gründete er in Parduin, der späteren Altstadt von Brandenburg, eine weitere Prämonstratenserniederlassung. Aus ihr ging nach dem Tod Wiggers (um 1159/1161) das Brandenburger Domkapitel hervor. Neben Wigger machte sich auch Evermod, der spätere Bischof von Ratzeburg (1154–1178), um die Ausbreitung der Prämonstratenser Richtung Norden verdient. Er gilt als Initiator der Prämonstratensergründungen in Havelberg, Jerichow, Quedlinburg und Pöhlde. Schrittweise entstand so die „Sächsische Zirkarie“ – Zirkarie bezeichnet einen Visitations- und Verwaltungsbezirk der Prämonstratenser.
Diese Gründungen waren zugleich Teil jener Entwicklungen des 12. Jahrhunderts, die als „Landesausbau“ bezeichnet werden. Zahlreiche Faktoren wirkten dabei zusammen – ein Anstieg der Temperaturen, Bevölkerungswachstum, technische Neuerungen und nicht zuletzt ein tiefgreifender gesellschaftlich-politischer und religiöser Wandel seit etwa der Mitte des 11. Jahrhunderts.
Neue Gebiete wurden für Siedlung und Ackerbau erschlossen und zugleich herrschaftlich durchdrungen. Nördlich von Magdeburg war dies die spätere Mark Brandenburg. Politische und kirchliche Motive gingen dabei Hand in Hand. Die Ausbreitung der Prämonstratenser steht für letztgenannten Aspekt, das Wirken Albrechts des Bären (gest. 1170) dagegen für die politisch-militärische Ausweitung.
Und Norberts einstige Mitstreiter in Prémontré? Wie waren sie mit seinem Weggang fertiggeworden? Ihre Reaktionen waren unterschiedlich: Hugo von Fosses, Norberts Gefährte der ersten Stunde, übernahm die Leitung der dortigen Gemeinschaft (siehe Artikel Seite 22). Prémontré bildete das Mutterkloster. Dort wurden die grundsätzlichen Entscheidungen getroffen. Die sächsischen Konvente blieben lange Zeit abseits. Sie führten ein Eigenleben und folgten den Einladungen zur Generalversammlung nach Prémontré nicht.
Das Andenken Norberts, ihres ideellen Gründers, verdunkeln wollten die Prämonstratenser offenbar dennoch nicht. Zumindest in der schriftlichen Erinnerung wurde ein anderes Bild gezeichnet: In zwei anonymen Lebensbeschreibungen wurde Norberts abrupter Bruch mit der Gemeinschaft „geheilt“. Er sollte in einem günstigeren Licht erscheinen. Der Dienst für Papst und Kirche – so wurde in diesen Viten betont – hatte Norbert dazu veranlasst. Die Übernahme des Magdeburger Amtes sei Norbert vom Papst auferlegt worden. Und auch sein Königsdienst habe in erster Linie die Interessen der Gesamtkirche und die Durchsetzung Papst Innozenz’ II. (1130–1143) zum Ziel gehabt. Die Lesart lautete so: Norbert war gegangen, um einer noch größeren Sache zu dienen.
Autor: Prof. Dr. Stephan Freund
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