Die Ausstellung ist in vier Teile gegliedert. Teil eins zeigt, wie bei der Erforschung der menschlichen Diversität unterschiedlichste wissenschaftliche Disziplinen zusammenwirkten und so auch an der Rassenkonstruktion beteiligt waren. Teil zwei arbeitet exemplarisch die Geschichte des Deutschen Hygiene-Museums auf: 1912 als „Volksbildungsstätte für Gesundheitspflege“ gegründet, stellte sich dieses während des „Dritten Reichs“ ganz in den Dienst der rassistischen Propaganda des NS-Regimes. Im Mittelpunkt des dritten Teils steht die Aufteilung der Welt durch die europäischen Kolonialmächte. Diese nutzten die Rassenideologie, um in Übersee politische und wirtschaftliche Hegemonie auszuüben. Im Teil vier geht es vor allem um heutige rassistische Seh- und Denkweisen.
Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm. Der Katalog (etwa 120 Seiten) erscheint im Wallstein Verlag. Ein zusätzlicher Essayband („Das Phantom der ,Rasse̒. Zur Geschichte und Wirkungsmacht von Rassismus“) wird bei Böhlau herausgebracht.
Das Geschichtsmagazin DAMALS begleitet die Ausstellung in Dresden mit dem Titelthema in Heft 6/2018.





