von JOSEF RIST
Bis zum frühen 20. Jahrhundert waren vergleichsweise wenige manichäische Originaltexte bekannt. Durch zahlreiche Funde, unter anderem in Ägypten (Medinet Madi, Kellis), in Zentralasien entlang der Seidenstraße (Oase Turfan), China (Tuan-Huang) sowie dem Kölner „Mani-Kodex“ („Codex Manichaicus Coloniensis“), einer griechisch überlieferten Lebensbeschreibung Manis, hat sich die Quellenlage nachhaltig verändert.





