Das Bozener Siegesdenkmal wurde zwischen 1926 und 1928 auf Geheiß Benito Mussolinis errichtet. Es sollte ein Zeichen des Sieges der italienischen Truppen über Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg sein und zugleich für die vermeintliche italianità Südtirols stehen, das 1919 Italien zugeschlagen worden war. Nach 1945 stand das Denkmal wegen dieser politischen Botschaft und der Inszenierung faschistischer Gesinnung in seiner Krypta im Fokus erbitterter Grabenkämpfe. Sollte man es abreißen oder umwidmen? 2014 konnte schließlich eine Dauerausstellung in den unterirdischen Räumen des Denkmals eröffnet werden…
Autorin: Dr. Heike Talkenberger
Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 03/2018.





