Der Nordfriese Otto Kemmerich (1886–1952) verdiente in der Weimarer Republik sein Geld als „Kurbäder-Schwimmer“. Mit seiner geschickten Selbstvermarktung erscheint er als Avantgardist des heutigen Profisports.
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Die Reklame war in dicken Lettern verfasst. „Funkspruch!“, titelte das orangenfarbene Plakat, das die Badedirektion Westerland im Juli 1925 unter den Touristen verteilen und an Wänden anbringen ließ. „Der weltberühmte deutsche Dauerschwimmer Otto Kemmerich“ starte am Dienstag, 25. Juli, zwölf Uhr mittags, in Hörnum, an der Südspitze Sylts, war darauf zu lesen. Dann schwimme er drei Kilometer in die See hinaus und werde am frühen Abend um sechs Uhr das Familienbad in Westerland erreichen.
Den Athleten verkaufte die Badedirektion als Sensation des Jahres. Kemmerich starte bei jedem Wetter und ohne Begleitboot: „In sämtlichen Nordsee- und Ostseebädern wurde die Landung des Schwimmwunders als das größte Ereignis der Saison bezeichnet“, hieß es auf dem Plakat, „eine fast unübersehbare Menschenmenge wartete gespannt am Strande auf die ersten Signale des Schwimmers“.
Ein Rekord jagt den anderen: 1928 schwimmt er90 Kilometer weit durch die Danziger Bucht
Viele berühmte Sportler der Weimarer Republik hat die sporthistorische Forschung bereits in den Blick genommen. Es gibt Biographien über den Boxweltmeister Max Schmeling oder den Leichtathleten Otto Peltzer, der 1926 den berühmten Paavo Nurmi schlug, Studien über die „Roaring Twenties“ nahmen Automobil-Asse wie Rudolf Caracciola in den Blick. Auch Schwimmstars wie Johnny Weissmüller und Gertrude Ederle oder die Tennis-Diva Suzanne Lenglen sind bis heute präsent. Jener Otto Kemmerich aber, geboren am 1. April 1886 in Husum, ist weitgehend in Vergessenheit geraten.
Dabei war der Nordfriese einer der ersten „Professionals“ in der deutschen Sportgeschichte. Er stellte bis dahin für unmöglich gehaltene Rekorde auf – sprengte mit seinen Ausdauer-Leistungen geradezu die Grenzen menschlicher Vorstellungskraft.
Im August 1925 schwamm er solo, also ohne Begleitboot, durch einen Sturm von Fehmarn nach Warnemünde, eine Strecke von fast 55 Kilometern. Im April 1928 schwamm er in einem Manegebassin im Hamburger Zirkus Busch 46 Stunden am Stück, in einem publicityträchtigen Duell gegen einen kalifornischen Seelöwen. Im selben Jahr schaffte er die Strecke von Pillau nach Zoppot, unfassbare 90 Kilometer quer durch die Danziger Bucht.
Es sind aber nicht allein diese Rekorde, die Kemmerich zu einem lohnenden Objekt der historischen Forschung machen. Interessanter ist der Schwimmer vielmehr in seiner selbstgewählten Rolle als Medienprofi und geschickter Selbstvermarkter. Angesichts der medialen Inszenierung heutiger Sportstars wirkt Kemmerich in dieser Hinsicht als Avantgardist. Die Geschichte des sogenannten Kurbäder-Schwimmers erzählt nicht nur von einem außergewöhnlichen Abenteurer, sie lässt zugleich bemerkenswerte Überschneidungen zwischen Sport-, Medien- und Tourismusgeschichte hervortreten.
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Kemmerich war schon fast 40 Jahre alt, als er schlagartig berühmt wurde. Seine Stelle bei der Innungskrankenkasse der Hamburger Frisöre hatte er zum Jahresende 1919 gekündigt, nachdem er mit Büchern und der Entwicklung einer Additionsuhr, die Arbeitgebern die Berechnung der Gehälter erleichterte, zu einem kleinen Vermögen gekommen war. Nun fand er Zeit für das intensive und zeitraubende Training, das für Ausdauerstrecken unabdingbar ist. Sein Ziel: die Durchquerung des von Mythen umrankten Ärmelkanals. Zudem lockte ein Preisgeld in Höhe von einer Million Goldmark, das eine schottische Zeitung für ein Rennen im eisigen Firth of Forth vor Edinburgh ausgelobt hatte.
Reichsweite Popularität erlangte der Sportler jedoch durch ein Schwimmen im Sommer 1924, welches die Zeitungen als „Wattenmeer-Odyssee“ feierten: eine waghalsige Tournee von Husum nach Westerland. Kemmerich schwamm dabei von Insel zu Insel, via Nordstrand nach Pellworm, hinweg über das in einer großen Sturmflut versunkene Rungholt zu den Halligen Hooge und Langeneß. Schließlich weiter nach Wyk auf Föhr, nach Amrum und Westerland auf Sylt. Dort hielt der Abenteurer im vollbesetzten Kursaal einen Vortrag über die Schönheit des Wattenmeeres, den die Touristen frenetisch bejubelten.
Als daraufhin die Nachfrage aus anderen Seebädern explodierte, begann seine Karriere als „Kurbäder-Schwimmer“. Nun gastierte er in mondänen ostpreußischen Kurorten ebenso wie auf Norderney, auf Borkum oder auf Rügen, um dort den Kurgästen die Langeweile zu vertreiben. Mit diesem Geschäftsmodell, das sportliche Leistungen als touristische Unterhaltung nutzte, war Kemmerich zumindest im deutschen Raum ein Vorreiter. Mit derselben Zielsetzung ließ ein Jahr später der Landrat in Adenau den Nürburgring für den Motorsport errichten.
Heutzutage sind Sportveranstaltungen als Tourismusmagnet nichts Ungewöhnliches. Das gilt für den alpinen Skisport, die großen Segelregatten wie den America’s Cup – oder, um an der nordfriesischen Westküste zu bleiben, auch für die Windsurfing-Weltcups in Westerland. Der „Wunderschwimmer“ passte jedenfalls in den 1920er Jahren perfekt in das touristische Programm der Kurdirektionen. Zumal Kemmerich in seinen Vorträgen, für die er selbstverständlich Eintrittsgeld verlangte, als Entertainer brillierte. Gern präsentierte er seine Kraft, indem er Münzen mit den Fingern verbog.
Der Athlet weiß, wie man das Publikum fesselt
Für seine Show-Auftritte in der offenen See passte sich der Schwimmer an die Bedürfnisse seiner Auftraggeber in den Kurdirektionen an. So zeigte er frühzeitig an, wenn er sich seinem Ziel am Strand näherte. „Kemmerich führt eine rote Flagge bei sich, mit der er vom Wasser signalisiert“, klärte das Werbeplakat die Sylter Touristen auf. „Bereits um 4 Uhr nachmittags sind die ersten Flaggensignale deutlich am Horizont zu beobachten.“
Diese rote Signalflagge, die er an einer mit Korken versehenen Schnur hinter sich herzog, nutzte er als dramaturgisches Element. Ursprünglich hatte er sie jedoch aus einem anderen Grund als unentbehrlich mit ins Wasser genommen: aus Angst vor den Seehundjägern, die damals noch im Watt auf Beute aus waren. „Sie bilden für den Schwimmer eine große Gefahr, weil sie auf mehrere 100 Meter Entfernung ihre Schrotladung entsenden“, erläuterte Kemmerich 1924 im Westerländer Kursaal. Zur Orientierung nutzte er – insbesondere bei längeren Strecken auf offener See – Kompass und Seekarte in einem Marmeladenglas, das er mit Watte ausstopfte.
Damit die Touristen nicht auf ihn warten mussten, experimentierte Kemmerich zudem mit wasserdichten Armbanduhren, die damals noch nicht existierten. „Ich hatte mir eine wasserdicht in Gummi gelagerte Uhr konstruiert“, berichtete der Schwimmer im Sommer 1925 der „Sylter Zeitung“. „Denn es war mir in der Ostsee passiert, eine Stunde zu früh anzukommen, und nichts geht über Pünktlichkeit, d. h. weder zu früh noch zu spät.“
So konnte er garantieren, dass das Programm der Kurdirektionen zeitlich nicht durcheinandergewirbelt wurde. Die enormen ökonomischen Möglichkeiten, die in dieser Idee steckten, unterschätzte Kemmerich indes. Dieses Potential nutzte 1927, also zwei Jahre später, stattdessen die bildhübsche britische Schwimmerin Mercedes Gleitze, die bei ihrer Ärmelkanalquerung eine Rolex-Uhr am Hals getragen hatte: Sie wurde daraufhin zur ersten Markenbotschafterin der Uhrenfirma.
Von derart lukrativ dotierten Werbeverträgen träumte der nordfriesische Schwimmer, dem für einen solch spektakulären Deal allerdings auch das Hollywood-Gesicht Gleitzes fehlte. Doch auch Kemmerich vermarktete sich, wenn auch auf bescheidenerem Niveau, nach seiner aufsehenerregenden Wattenmeer-Tournee als Werbefigur. So verpflichtete ihn der Gummihersteller Continental (Hannover), um seinen Produkten höhere Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Werbung im Dienst deutscher Konzerne
Das Continental-Kundenmagazin präsentierte den Schwimmer im April 1925 mit sensationellen Fotos aus dem Kieler Hafen. „Die absolute Wasserdichtigkeit der Continentalstoffe veranlasste eine Kieler Firma, einen Schwimm- und Rettungsanzug anzufertigen, mit dem der bekannte Dauerschwimmer Herr Otto Kemmerich vor einiger Zeit Versuche im Kieler Hafen machte“, hieß es darin. Die Experimente seien glänzend gelaufen. Das Foto zeigte den im Wasser liegenden Kemmerich, der in einem schwarzen Anzug seelenruhig und „mehr als eine halbe Stunde“ in einer Zeitung blätterte.
Diesen Anzug, den die Hanseatische Apparatebau Gesellschaft (HAG) patentiert hatte, entwickelte Kemmerich kontinuierlich weiter – und präsentierte ihn äußerst werbewirksam im April 1927 bei einem Rundfunkexperiment der Nordischen Rundfunkgesellschaft (NORAG), zu dem der Sender über 100 Journalisten aus dem ganzen Reich eingeladen hatte. Bevor Kemmerich vor Westerland in die See schritt, posierte er in seinem Schwimmanzug vor den Fotografen. Auf seiner Brust: der markante Continental-Schriftzug.
Der Schwimmer warb für weitere Produkte des Gummi-Konzerns. Beispielsweise propagierte er in seinen Vorträgen und auch in Zeitungsartikeln die Vorzüge einer Schwimmhilfe, des „Continental-Schwimm-Rings (C.S.-R.)“. „Man muss sich eigentlich wundern, dass dieses absolut unentbehrliche Hilfsmittel nicht längst allgemein benutzt wird“, schrieb Kemmerich im Juli 1926 im „Föhrer Lokal-Anzeiger“. „Mit dem C.S.-R. ist jeder Nichtschwimmer in der Lage, in wenigen Tagen das Schwimmen sicher zu erlernen. Der sinnreich konstruierte Ring verleiht dem Schwimmschüler im höchsten Maße das Gefühl absoluter Sicherheit.“ Auch „ängstliche Gemüter“ könnten dem Ring, der aus bestem Gummi bestehe, ihr Leben „ohne Furcht anvertrauen“.
Zu diesem Zeitpunkt hatte Kemmerich endlich einen Mäzen gewonnen, der ihm seinen langgehegten Traum von der Durchquerung des Ärmelkanals finanzierte: Karl Oskar Gutmacher, kaufmännischer Direktor der HAG. Gutmacher scheiterte im Juli 1926 zwar mit seinem Vorhaben, den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg für die Ärmelkanal-Expedition Kemmerichs als Geldgeber zu gewinnen. Aber Gutmacher nutzte den Schwimmer selbstverständlich, um neben dem Gummianzug auch weitere HAG-Produkte öffentlich zu bewerben. So inhalierte Kemmerich vor dem Start seiner Trainings nun aus einem Sauerstoffgerät, das eigentlich für Feuerwehreinsätze konzipiert war. Zur Stärkung seiner Körperkräfte entnahm Kemmerich, berichtete die „Kieler Zeitung“ bei einer Schwimmdemonstration vor Amrum, „dem Sauerstoff-Inhalationsapparat ‚Audos‘ die Kleinigkeit von 80 Liter Sauerstoff durch Einatmung“.
Kollision mit einem Tümmler – dramatisches Aus im Ärmelkanal
Ein Reporter der „Kieler Zeitung“ begleitete schließlich den Tross ans Cap Gris-Nez, einen kleinen Ort an der französischen Nordküste. Dort tummelte sich im Sommer 1926 eine Armada von Zeitungs- und Agenturjournalisten. Alle warteten auf neue Rekorde, vor allem aber auf eine Antwort auf die Frage, ob auch eine Frau in der Lage sei, den Ärmelkanal zu durchschwimmen. Die beiden favorisierten Aspirantinnen, die US-Girls Gertrude Ederle und Lilian Cannon, wurden gar von US-amerikanischen Zeitungskonzernen finanziert und exklusiv vermarktet.
Schon zuvor hatten Zeitungskonzerne den Sport als Motor zur Auflagensteigerung genutzt, vor diesem Hintergrund erst waren Radrundfahrten wie die Tour de France (1903) und der Giro d’Italia (1909) aus der Taufe gehoben worden. Kemmerich hatte schnell gelernt, wie wichtig Zeitungen, das Radio und der Film waren, um seinen Marktwert zu erhöhen. Während seiner Wattenmeer-Odyssee 1924 hatte er die Zeitungsredaktionen selbst stets per Telefon über seine Etappen unterrichtet.
Ein geplantes Filmprojekt wurde indes nicht realisiert. Und im Ärmelkanal scheiterte Kemmerich im August 1926 spektakulär, als er, auf Rekordkurs liegend, von einem Tümmler förmlich aus dem Wasser geschleudert wurde. Sein Vorhaben, mit einem Rekord in diesem mythischen Gewässer weltberühmt zu werden, konnte er auch danach nicht mehr realisieren. Aber er erlebte in diesen Wochen, wie wichtig Nachrichtenagenturen wie „Associated Press“ waren, um seinen Bekanntheitsgrad zu steigern.
Die Symbiose des „magischen Dreiecks“ zwischen Sport, Medien und Wirtschaft verinnerlichte der Profischwimmer auch in den folgenden Jahren. Als er im Januar 1928 plante, im Duell mit einem Seelöwen einen weiteren Dauerschwimmrekord aufzustellen, ließ er dies via Agentur verbreiten – da die Agenturen damals bereits global vernetzt waren, lasen die Leser auch in der „New York Times“ von dem skurrilen friesischen Schwimmer.
Einige Jahre später, als Kemmerich als Löwen-dompteur durch Deutschland und Europa tingelte, nutzte er ebenfalls Zeitungen als Multiplikationsfaktoren. Bevor er in den Varietés auftrat, besuchte er mit seiner Löwin, die er nur an einer Leine mit sich führte, die Redaktionen und erhöhte damit seine Gagen. Einmal schloss er gar einen Vertrag mit dem auflagenstarken „Hamburger Fremdenblatt“.
Jener Verlag unterhielt ein Flugzeug für den sogenannten Nordseebäderdienst, der die Zeitungen auf die Nordseeinseln flog. So kam es, dass eine Löwin im Sommer 1930 in einem Albatros L 72, einem umfunktionierten Doppeldecker, gemeinsam mit ihrem Herrchen Kemmerich von Hamburg aus nach Norderney und Borkum reiste, um dort die Touristen zu unterhalten.
In der Weimarer Republik, in der nur wenige Athleten im Radsport, im Boxen oder im Galopprennsport ihr Geld durch den Sport verdienten, stach Kemmerich jedenfalls als Pionier des Profisports und der aggressiven Selbstvermarktung heraus – und zugleich sorgte sein Profi-Status dafür, dass ihn die Schwimmhistoriker bald vergaßen: Der Deutsche Schwimmverband (DSV) klammerte Kemmerich in seinen Chroniken stets aus, weil dieser sich allen Logiken des Verbandssports entzogen und nie einem Klub angehört hatte.
Ein Wagnis zu viel: Kemmerich ertrinkt südlich von Sylt
Etwas anders gelagert war der Fall des Kölners Ernst Vierkötter, der nur wenige Tage nach Kemmerichs Versuch als erster Deutscher durch den Ärmelkanal schwamm. Vierkötter war zuvor als Amateur mehrfach Deutscher Meister über 1500 Meter und im Stromschwimmen geworden. Dass der Langstreckenschwimmer 1927 nach Toronto auswanderte und ins Profi-Lager überwechselte, nahmen ihm die DSV-Funktionäre gleichwohl übel. Das dürfte Vierkötter angesichts der lukrativen Prämie, die er bei einem vom Kaugummimagnaten Wrigley dotierten Rennen gewann, freilich verschmerzt haben: Für diesen Sieg kassierte er allein 30 000 US-Dollar.
Während Vierkötter als Trainer in Toronto ein auskömmliches Leben führte, verarmte Kemmerich nach dem Ende seiner Karriere als Wunderschwimmer. Deshalb fasste er im Frühjahr 1952 einen waghalsigen Entschluss: Der 66-Jährige plante, die ungefähr 200 Kilometer lange Strecke vom westjütlandischen Esbjerg nach Husum zu schwimmen. Für seine „persönliche Olympiade“ hatte der Rentner sogar einen Sponsor gefunden: den Uerdinger Weinbrand-Produzenten Dujardin & Co.
Wieder sorgte Kemmerich in der Presse für hohe Aufmerksamkeit, bevor er am 25. Juli 1952 in Esbjerg ins Wasser stieg. Über die Stationen Fanø, Mandø und Rømø schaffte der Seniorensportler es tatsächlich bis Sylt und schien das Schlimmste geschafft zu haben. „Den anstrengendsten und gefährlichsten Teil der Strecke habe ich hinter mir“, schrieb er dem Schriftsteller Wilhelm Munnecke, der später das kleine Büchlein „Der Wunderschwimmer“ über ihn publizierte.
Die eindringlichen Warnungen der Insulaner, es nicht ohne Begleitboot mit der enormen Strömung südlich von Sylt aufzunehmen, schlug Kemmerich in den Wind. Am 11. August 1952 warf er sich in die tosende See. Sein Ziel, das nur fünf Kilometer entfernte Amrum, erreichte er nie. Fünf Tage später barg ein Sylter Fischer die Leiche des Mannes, der 1924 erklärt hatte, den Tod nicht zu fürchten. „Ich schwimme, so lang ich kann“, hatte Kemmerich gesagt: „Wenn meine Kräfte zu Ende sein würden, dann kommt in der letzten Stunde die Ohnmacht und umfängt mich wie eine gütige Vorsehung.“
Autor: Erik Eggers
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