Die Ausstellung, in der zahlreiche Originalzeichnungen und Fotografien zu sehen sind, zeichnet den Werdegang des legendären Blattes nach, der die bewegte Geschichte der Bundesrepublik in den 1960er und 1970er Jahren widerspiegelt. Die Zeitschrift, die sich für journalistische Größen wie Günter Wallraff, Alice Schwarzer oder den späteren „Stern“-Reporter Gerhard Kromschröder zum Karrieresprungbrett entwickeln sollte, richtete sich gegen die verstaubten Verhältnisse, die Prüderie und bürgerliche Doppelmoral der Zeit. Anhand von Dokumenten wie Gerichtsakten thematisiert die Ausstellung auch die Reaktionen, die in der jungen Bundesrepublik auf die Kritik der Zeitschrift erfolgten: Verbotsanträge, Zensurversuche, Verkaufsbeschränkungen und Prozesse.





