Anhand von historischen Dokumenten, Fotografien, Kunstwerken und persönlichen Gegenständen erzählt die Ausstellung von Menschen, die um 1900 gegen die herrschende Geschlechterordnung aufbegehrten, sich in Bars und Klubs trafen, in Vereinen organisierten, Zeitschriften gründeten und neue Begriffe prägten. Die neuen Vorstellungen von Körper, Geschlecht und Intimität fanden ihren Niederschlag auch in Literatur, Theater, Film und bildender Kunst der Zeit, wie die Ausstellung an zahlreichen Exponaten veranschaulicht. Die Besucher erhalten zudem Einblicke in die Anfänge der Sexualwissenschaft. Ein dunkles Kapitel zeigt persönliche Schicksale von Menschen, die während des Nationalsozialismus gelebt haben und ihre sexuelle
Orientierung oder geschlechtliche Identität verleugnen mussten.





